Polizeigroßeinsatz am Hauptbahnhof : Überraschend syrische Flüchtlinge in Rostock eingetroffen

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Foto: Stefan Tretropp

svz.de von
09. September 2015, 12:49 Uhr

Darauf war die Hansestadt Rostock nicht vorbereitet: In der Nacht zum Mittwoch sind in Rostock etwa 50 Flüchtlinge, überwiegend aus Syrien, gestrandet. Wie es von einem Stadtsprecher hieß, hätte die Verwaltung erst eine Stunde vor Einlaufen des Zuges gestern Abend gegen 21 Uhr Kenntnis über die anreisenden Flüchtlinge erhalten. Innerhalb kürzester Zeit wurden Feuerwehr und freiwillige Helfer mobilisiert und in einer ehemaligen Berufsschule in Marienehe eine Notunterkunft bereitgestellt.

Wie es hieß, kamen die etwa 50 Personen, darunter auch zahlreiche Frauen und kleine Kinder, mit dem Zug von Hamburg und hatten als Ziel Schweden. Da laut Polizei die Fähre aber gestern Abend nicht mehr verkehrte, landeten die Flüchtlinge plötzlich in Rostock. Die Flüchtlinge waren der Stadt Rostock nicht zugewiesen worden. Wie es hieß, seien ursprünglich in Hamburg deutlich mehr als 50 Personen in den Zug gestiegen, in Hagenow hätte eine Vielzahl den Zug bereits verlassen - ohne wirkliches Ziel. Mit zwei Linienbussen der RSAG wurden die in Rostock angekommenen Flüchtlinge gestern Abend in die kurzfristig hergerichtete Notunterkunft in Marienehe gebracht. Von dort sollte die Reise heute Nachmittag nach Schweden weiter gehen. Empfangen wurden die Flüchtlinge am Bahnhof von etwa 25 Sympathisanten. Laut Polizei blieb es bei einem friedlichen Ablauf.

Alles rund um die aktuelle Flüchtlingsdebatte lesen Sie in unserem Dossier.

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