Uni : Übergangslösung feiert Zehnjähriges

Die Mensa steht bereits seit zehn Jahren.
Die Mensa steht bereits seit zehn Jahren.

Kleine Mensa Ulme sollte nur vier Jahre stehen, doch bürokratische Hürden erhöhten ihre Lebenszeit – mit Folgen.

svz.de von
12. Oktober 2018, 21:47 Uhr

Die Kleine Mensa Ulme feiert heute zehnjähriges Bestehen. Ursprünglich war sie nur als Interimslösung für nur vier Jahre gedacht, musste dem Studentenwerk aber länger dienen. Die Pläne für einen Neubau hatten sich mehrfach verzögert. „Die teilweise hohen bürokratischen Hürden zu bewältigen, ist enorm zeitintensiv“, so der Geschäftsführer des Studentenwerks Kai Hörig. „Wir sind auf schnelle Entscheidungen und auf die Unterstützung von Land und Kommune angewiesen.“ Voraussichtlich ab März 2019 soll Haus 5 auf dem Ulmencampus der Uni als neue Interimsmensa dienen. Bis Mitte 2021 ist dann final die Fertigstellung der neuen Mensa auf dem Gelände der Ulmenstraße 45 geplant. Eine neue Mensa wird dringend benötigt: Die Sitzplätze der Kleinen Ulme reichen oft nicht aus, um alle Studenten zu versorgen. Derzeit strömen täglich bis zu 800 Gäste in die Mensa. Gekocht wird unter schwierigen Bedingungen: Die Küche ist zu klein für die Anforderungen und Lagerungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen die Speisenqualität weiter halten konnten“, erklärt Mensaleiter Christoph Maykopf, „auf den bevorstehenden Umzug ins Haus 5 freuen wir uns sehr, auch wenn dies ebenfalls nur eine Zwischenlösung darstellt“. Die Finanzierung sei aber eine Herausforderung, so Hörig, „ohne ausreichende finanzielle Hilfen vom Land können wir unserem staatlichen Auftrag nicht nachkommen, den Studierenden bezahlbaren Wohnraum und eine preiswerte, campusnahe Essensversorgung bereitzustellen“.

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