Treffpunkt : Twinkelhus öffnet seine Türen

Mit einer Runde Jenga vergnügten sich Antony, Pia, Lilly, SBZ-Mitarbeiterin Cindy Kirschnick und Leonie-Sophie (v. l.) im Kinder- und Jugendbereich des neuen Stadtteil- und Begegnungszentrums.  Fotos: Georg Scharnweber
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Mit einer Runde Jenga vergnügten sich Antony, Pia, Lilly, SBZ-Mitarbeiterin Cindy Kirschnick und Leonie-Sophie (v. l.) im Kinder- und Jugendbereich des neuen Stadtteil- und Begegnungszentrums. Fotos: Georg Scharnweber

Die Toitenwinkler haben nun ein Stadtteil- und Begegnungszentrum in der Olof-Palme-Straße

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22. August 2015, 12:00 Uhr

Große Freude gestern in Toitenwinkel: Bei strahlendem Sonnenschein ist das neue Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) in der Olof-Palme-Straße eröffnet worden. Zahlreiche Anwohner, aber auch Rostocker aus anderen Stadtteilen und Stadtvertreter waren gekommen, um sich das neue Haus anzuschauen und den fest angestellten sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern ihre Glückwünsche zu überbringen.

Auf 1030 Quadratmetern bietet das neue SBZ Platz für einen großen Veranstaltungsraum, viele kleinere Projekträume, einen ausgedehnten Kinder- und Jugendbereich inklusive Freizeitraum mit Billardtisch und Sitzecke. Die Einrichtung hat den Mitarbeitern in den vergangenen Wochen einiges abverlangt. „Wir haben den ganzen Sommer durchgearbeitet“, sagt Leiterin Carola Lorenz. Viele Anwohner hätten während dieser Zeit ihre Freizeit geopfert und mit angepackt. „Ohne diese Hilfe hätten wir den Umzug nicht geschafft“, so Carola Lorenz.

Auch die Suche nach dem passenden Namen für das SBZ war ein Gemeinschaftsprojekt. Schon zum Start der Bauarbeiten wurde der Wettbewerb „Neues Haus – neuer Name“ ausgerufen, an dem sich alle Toitenwinkler beteiligen konnten. Gestern wurde das Geheimnis um den Siegervorschlag schließlich enthüllt: Das SBZ heißt nun offiziell Twinkelhus. Der Vorschlag kam von Anwohnerin Annett Schlorke.

Jürgen Richter, Vorsitzender des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes, machte auf die künftigen Herausforderungen des SBZ aufmerksam: „Schwerpunkt wird die Arbeit mit Asylbewerbern sein. Im nächsten Schritt gilt es, verstärkt Ehrenamtliche zu suchen, die ihnen Deutsch beibringen und bei der Integration in unsere Stadtgesellschaft helfen.“

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