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13. Dezember 2017 | 16:08 Uhr

Studie beweist : Trinkwasser in MV ist spitze

vom

Bestnoten für das Trinkwasser in MV. Es kann bedenkenlos aus dem Hahn getrunken werden. Das geht aus einem Bericht des Umweltbundesamtes und des Bundesgesundheitsministeriums hervor, der gestern veröffentlicht wurde.

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erstellt am 19.Jan.2012 | 08:15 Uhr

Schwerin | Bestnoten für das Trinkwasser in MV: Es kann bedenkenlos aus dem Hahn getrunken werden. Das geht aus einem Bericht des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes hervor, der gestern veröffentlicht wurde.

Überschreitungen von Grenzwerten sind demnach bei allen größeren Wasserwerken die Ausnahme. "Wenn es zu Abweichungen kam, betraf dies Parameter, die keine Gefährdung der Gesundheit darstellten, wie beispielsweise Eisen, Mangan oder mikrobiologische Parameter wie die Koloniezahl", so Dr. Wilfried Puchert, Leiter des Dezernats für Umwelthygiene und Umweltmedizin im Landesamt für Gesundheit und Soziales. In der Regel sei es dabei um kurzfristige Überschreitungen gegangen, die durch Bau, Sanierungsarbeiten oder in der Trinkwasserinstallation aufgetreten seien.

Bundesweit unterliegt das Trinkwasser strengen Kontrollen. Entsprechend hoch ist die Qualität. Beispiel Nitrat: Im Grundwasser tritt es teilweise in hohen Konzentrationen auf. Im Trinkwasser werden die Grenzwerte laut Analyse aber nicht mehr überschritten. Auch bei fast allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen seien die strengen rechtlichen Vorgaben bundesweit zu mehr als 99 Prozent eingehalten worden, heißt es in dem Bericht, in dem die Jahre 2008 bis 2010 ausgewertet wurden.

Bei der nächsten Auswertung dürften für MV allerdings die Trinkwasserkeime zu Buche schlagen, die Ende 2011 dazu führten, dass tausende Einwohner in Vorpommern vorübergehend ihr Wasser abkochen mussten. Experten vermuteten eine Verunreinigung durch tote Insekten nach der Mückenplage im Sommer. Eine akute Gesundheitsgefahr hatte laut Behörden aber nicht bestanden.

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