Warnemünde : Tresor-Knacker bei Backfisch-Tilo

Betroffen vom Einbruch ist Tilo Rössler, Inhaber vom Kutter Backfisch-Tilo am Alten Strom.
Betroffen vom Einbruch ist Tilo Rössler, Inhaber vom Kutter Backfisch-Tilo am Alten Strom.

Unbekannte Diebe durchsuchen Kutter nach Geld und Wertsachen / Einbruch auch im kleinen Lokal am Leuchtturm

svz.de von
26. März 2014, 20:32 Uhr

Auch wenn die Fisch kaufenden Gäste es mit keiner Geste zu spüren bekommen: Auf dem Kutter von Backfisch-Tilo am Alten Strom herrscht beim Personal derzeit etwas angespannte Stimmung. In der Nacht zum Dienstag haben Unbekannte den Tresor aus dem Ruderhaus herausgebrochen. „Dabei haben sie Wechselgeld und die Tageseinnahmen gestohlen“, sagt Firmen-Inhaber Tilo Rössler.


Beim Personal sitzt der Schreck tief


„Das war ein Schaden von etwa 1700 Euro plus die Kosten für den Tresor“, sagt der Kutter-Betreiber. Es wird eher nach Mitternacht passiert sein, vermutet er. Denn Fahrgastschiffer Rainer Möller hatte gegen Mitternacht noch mal runter geguckt und nichts beobachtet. Am Dienstag hatte Mitarbeiterin Bianca Braun den Schaden bemerkt, als sie zur Arbeit kam. „Der psychische Schaden ist groß, der Schreck sitzt tief bei den Mitarbeitern“, sagt Tilo Rössler. Der Unternehmer, der schon 20 Jahre den Backfisch-Kutter in Warnemünde betreibt, hat Anzeige bei der Polizei erstattet und die Versicherung informiert.

In der gleichen Nacht haben Unbekannte auch ein kleines Lokal am Ende der Straße Am Leuchtturm für einen Einbruch ausgewählt. „Sie sind durch das Fenster eingestiegen“, sagt der Wirt, der nicht genannt werden möchte. Wann genau es passiert ist, weiß er nicht. Um 20.30 Uhr hat der Inhaber der kleinen Lokalität Feierabend gemacht. Auch hier hatten es die Einbrecher auf Bargeld abgesehen. „Sie haben ein Kellner-Portemonnaie mit etwa 170 Euro Bargeld, Schnaps und einige Feuerzeuge gestohlen“, fasst der Inhaber zusammen, der seit zwei Jahren das kleine Lokal betreibt. Was ihn freut und gleichzeitig wundert: Die Kasse wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Sie war allerdings leer. Und auch das Sammelschiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger blieb unangetastet. „Die Polizei konnte an beiden Tatorten Spuren sichern“, sagt Polizeisprecherin Yvonne Hanske. Die Ermittlungen dauern an. „Und wenn jemand etwas beobachtet hat, bin ich dankbar für Hinweise“, sagt Tilo Rössler.

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