zur Navigation springen

Greifswald / Stralsund : Totes Frühchen: Staatsanwalt stellt Verfahren ein

vom

Drei Monate nach dem Verschwinden eines toten Frühchens aus dem Universitätsklinikum Greifswald hat die Staatsanwaltschaft in Stralsund das Verfahren eingestellt. Die 24 Jahre alte Mutter hat Beschwerde eingereicht.

svz.de von
erstellt am 19.Jan.2012 | 09:05 Uhr

Stralsund/Greifswald | Drei Monate nach dem Verschwinden eines toten Frühchens aus dem Universitätsklinikum Greifswald hat die Staatsanwaltschaft in Stralsund das Verfahren eingestellt. Es habe sich nicht nachweisen lassen, dass eine Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma die Leiche vorsätzlich entsorgt habe, sagte gestern der Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft, Ralf Lechte. "Wir gehen davon aus, dass die Leiche bei Reinigungsarbeiten fahrlässig entsorgt wurde." Damit sei der Verdacht der Störung der Totenruhe nicht aufrechtzuerhalten. Die 24 Jahre alte Mutter, die das Kind Mitte Oktober 2011 in 29. Schwangerschaftswoche tot zur Welt gebracht hatte, hat Beschwerde gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft eingereicht, wie Lechte sagte. Das in ein Laken eingewickelte tote Frühchen war aus der Kühlzelle der Klinik verschwunden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen