Freisprechung : Torben Zille ist einer der Besten

Mit dem Pinsel kann Torben Zille umgehen. Das hat er in seiner Ausbildung gelernt.
Foto:
Mit dem Pinsel kann Torben Zille umgehen. Das hat er in seiner Ausbildung gelernt.

60 Handwerker-Gesellen nehmen in der Nikolaikirche ihr Abschlusszeugnis entgegen

von
19. März 2014, 10:00 Uhr

Torben Zille kann sich freuen: Seit gestern führt er offiziell die Berufsbezeichnung Maler und Lackierer. In der Nikolaikirche hat er seinen Gesellenbrief entgegengenommen – und war damit einer von 60 jungen Handwerkern, die nun erfolgreich ihre Ausbildung beendet haben. „Ich bin stolz“, sagt der 18-Jährige. „Nicht nur, weil ich jetzt Geselle bin, sondern auch, weil ich zu den besten drei Absolventen zähle.“

Dabei war die Ausbildung kein Zuckerschlecken. Torben hat in der Firma seines Vaters gelernt und wurde deshalb besonders kritisch beäugt. „Dass mein Vater auch mein Chef ist, macht es nicht leichter. Eher im Gegenteil. Aber ich gebe immer mein Bestes und habe während der Ausbildung viel Ehrgeiz entwickelt“, so der Rostocker. Mit Perfektionismus versucht er immer, die Wünsche seiner Kunden zu erfüllen, darunter auch die der Kreuzfahrtreederei Aida. „Wir übernehmen seit vier Jahren die Innengestaltung der Schiffe. Dabei kommt auch mal Blattgold zum Einsatz“, erzählt Torbens Ausbildungsbetreuer Sebastian Brott.

Gelernt hat Torben während der vergangenen Jahre vieles. Seine Ausbildung sieht er als Sprungbrett. „Ich möchte so schnell wir möglich meinen Meister machen und nebenbei praktische Erfahrungen sammeln.“ Ob er in dem Job alt wird, weiß er aber noch nicht. „Ich will mir die Option offen halten, würde aber auch gerne zur Polizei gehen“, verrät er. Unterstützt wird er in allem, was er sich vornimmt. „Torben ist gut. Er musste sich in der Ausbildung beweisen, aber das hat er getan. Solch gute Lehrlinge haben wir selten“, betont Sebastian Brott. Dabei nimmt der Maler- und Lackierbetrieb Zille jedes Jahr ein bis zwei Auszubildende auf. „Man muss wirklich Lust auf den Job haben und auch ein bisschen kreativ sein. Torben hat vor seiner Ausbildung ein Praktikum bei uns gemacht. Das empfiehlt sich. Dort hat er gemerkt, dass ihm die Arbeit Spaß macht.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen