5. Jahreszeit in Rostock : Tina und Nico an der Macht

Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Amtszimmer: Roland Methling (l.) reicht den Schlüssel bereitwillig an das Prinzenpaar Tina Halke und Nico Gottfried weiter.
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Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Amtszimmer: Roland Methling (l.) reicht den Schlüssel bereitwillig an das Prinzenpaar Tina Halke und Nico Gottfried weiter.

Das Prinzenpaar übernimmt traditionell den Rathausschlüssel von Roland Methling. Die Tanzgarden zeigen ihr Können.

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11. November 2015, 20:00 Uhr

Pünktlich um 11.11 Uhr haben gestern Tina I. und Nico I. ihre Regentschaft im Rostocker Rathaus angetreten. Gemeinsam mit 80 Narren der drei Rostocker Karnevalsvereine nahm das Prinzenpaar des Rostocker Karneval Clubs (RKC) den Schlüssel des Amtsgebäudes aus den Händen von Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) entgegen und löste Jubelstürme aus. „RKC olé, Rostock Ahoi und Döschkopp hinei“, hallte es danach in Anlehnung an die drei Rostocker Vereine RKC, Warnow und Markgrafenheide durch die Rathausflure. In der ersten Etage legten die Narren prompt eine flotte Sohle auf das Parkett: Kindergarde, Minis, die Seesterne und die Prinzengarde zeigten vor zahlreichen Schaulustigen ihr Können. Mit großem Applaus bedacht wurden auch die nagelneuen Kostüme, die Schneiderin Katrin Radant in den vergangenen Monaten in mühevoller Arbeit anfertigte. Im Eifer des Gefechts erklärte Methling sich und Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke) spontan zu den neuen Chefs der Jecken. „Wir führen ja beide quasi schon einen Karnevalsverein an, für den dritten Rostocker Club erklärt sich bestimmt Herr Bockhahn bereit“, so Methling, der das Gelächter der Anwesenden auf seiner Seite hatte. Weniger gut an kam gestern im Rathaus das Fehlen der Rostocker Brauerei, die dem Treiben erstmals seit 25 Jahren fern blieb. „Ich hatte extra mehrfach angerufen“, so RKC-Präsident Sebastian Tippelt. Bei der Improvisation bewies Methling jedoch Geschick und reichte drei Gläser mit trübem Bier. „Die Färbung sehe ich als deutliches Signal in Richtung Brauerei“, erklärte der OB.

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