Tierischer Spaß für Kinder im Zoo

Befühlen die Nüstern: Vivien Splettstößer, Stella und Anina (v. l.) haben keine Angst.
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Befühlen die Nüstern: Vivien Splettstößer, Stella und Anina (v. l.) haben keine Angst.

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04. Juni 2012, 09:04 Uhr

Gartenstadt | Er ist kuschel- und wärmebedürftig und sucht stets die Nähe seiner Tierpflegerin Melanie Bencke. Humboldtpinguin Benny ist einer der Stars im Rostocker Zoo. Am Sonnabend hat er sich von seiner besten Seite gezeigt, denn beim Kinderfest waren alle Augen auf ihn gerichtet.

In diesem Jahr stand der Kindertag im Zoo unter dem Motto "Die ganze Welt an einem Tag". Getreu dieses Leitsatzes gab es für die Besucher des Tierparks zwischen 10 und 17 Uhr eine Menge zu entdecken. Während die Norddeutschen Neuesten Nachrichten für frischen Lesestoff und Spaß aktionen wie dem Riesenjenga und dem NNN-Kugelballett sorgten, führten diverse Vereine und Gesangsgruppen verschiedene künstlerische Darbietungen vor. So konnten sich die Besucher neben russischen Volkstänzen und französischen Liedern, auch an südamerikanischer Musik und Kinderakrobatik erfreuen.

Doch ein besonderer Höhepunkt und Publikumsmagnet war auch in diesem Jahr die Tierschau. "Letztes Mal habe ich eine Eule gestreichelt. Die hatte ganz weiches Gefieder", verrät Leony aus Kritzmow. "Ich möchte heute eine Ziege streicheln", so die Vierjährige weiter. Mit Gisberth bekam Leony zumindest die Möglichkeit, ein Schaf anzufassen. "Gisberth wohnt bei Elefantendame Sara. Wenn er mal nicht da ist, wird Sara verrückt. Dann spielt sich so etwas wie ein kleines Liebesdrama ab", erzählt Tierpfleger Denny Schultze.

Damit Gisberth am Sonnabend nicht allzu lange von Sara getrennt bleiben musste, präsentierten sich auch zwei Eseldamen, eine Schleiereule, Heuschrecken und ein paar Schaben bei der Tierschau. Aber nicht nur dort waren Tiere hautnah zu erleben. Auch beim Ponyreiten war dies möglich. Dort warteten die Stuten Melina und Heidi auf die Zoobesucher. Die kleine Stella und ihre Schwester Anina konnten gar nicht genug vom Reiten bekommen. "Das große Pferd ist besser als das Pony", meint die dreijährige Stella. Das findet auch ihre Mama Vivien Splittstößer: "Ich bin mit Pferden aufgewachsen und reite auch jetzt noch regelmäßig. Meine große Tochter saß das erste Mal mit eineinhalb Jahren auf einem Pferd."

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