zur Navigation springen

Volkstheater Rostock : Theater: Die Chefs kehren jetzt zurück

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Betriebsrat drängt: Spielplan muss stehen, daran hängen Personalien, Arbeitszeiten und Urlaub. Stadt muss bald einen Nachfolger suchen.

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Der kaufmännische Theater-Chef Stefan Rosinski ist wieder da. Donnerstag wird auch Intendant Sewan Latchinian nach mehrwöchiger Krankschreibung zurückerwartet. Am meisten drängt aktuell der Spielplan.

„Daran hängen Personalien, Arbeitszeiten und Urlaub“, sagt Betriebsratsvorsitzender Ingo Templin, „durch den Planungsverzug könnte es sein, dass Probleme auftreten.“ Es sei auch immer noch nicht geklärt, ob und in welcher Form eine Sommerbespielung stattfindet. Die Interimsgeschäftsführer Senator Chris Müller (SPD) und Steffen Knispel von der Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding hatten nur formal und nicht in allen Punkten vertreten können. Die Entscheidungsgewalt über den Spielplan obliegt Latchinian als künstlerischem Leiter. Bis Mai sollen offene Fragen dazu geklärt sein. Von Planungssicherheit für die 265 Beschäftigten des Theaters kann aber auch dann keine Rede sein. Der Vertrag von Rosinski läuft noch bis 31. Juli. Er wechselt nach Halle. Der Aufsichtsrat hat die Stadt beauftragt, sich über die Nachfolge Gedanken zu machen. Ausgeschlossen scheint, dass Latchinian das Haus bis zu seinem Vertragsende 2019 allein führt.

In Zukunft ist es aber wohl denkbar, dass in Rostock nur ein Geschäftsführer übernimmt – auch für Templin: „Eine Person mit entsprechenden Kompetenzen müsste gefunden und der Unterbau entsprechend besetzt werden.“ Das könne die Arbeit sogar erleichtern, weil Reibungen entfallen. Demnächst müssen Rosinski und Latchinian gemeinsam das Umsetzungskonzept für Rosinkis Hybridmodell erarbeiten, das hatte Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) schon für Mitte März gefordert. Es folgten die Krankschreibungen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen