Landkreis Rostock : Teich soll saniert werden

Verschilft und zu niedriger Pegelstand: Das Gewässer an der Satower Straße ist kaum noch als solches zu erkennen. Daran soll sich laut Bürgermeister Leif Kaiser jetzt etwas ändern.
Verschilft und zu niedriger Pegelstand: Das Gewässer an der Satower Straße ist kaum noch als solches zu erkennen. Daran soll sich laut Bürgermeister Leif Kaiser jetzt etwas ändern.

Gemeinde Kritzmow will Gewässer an der Satower Straße renaturieren. 60 000 Euro sind für das Vorhaben veranschlagt.

svz.de von
22. Juni 2016, 21:00 Uhr

Gleich mehrere größere Investitionsvorhaben hat die Gemeinde Kritzmow noch in diesem Jahr auf ihrer Agenda stehen. „In der Haushaltsplanung 2016 ist unter anderem die Sanierung des Pferdeteichs vorgesehen“, sagt Kritzmows Bürgermeister Leif Kaiser (CDU). Gut 60 000 Euro sind für dieses Vorhaben vorerst veranschlagt. Die letzte Erneuerung des Teiches an der Satower Straße liegt mittlerweile rund 13 Jahre zurück.

Geplant ist, das Gewässer zu entschlammen, damit dieses nicht komplett austrocknet. „Denn das Problem mit dem Pferdeteich ist, er hat zu wenig Wasser und verschilft total“, so Kaiser. Warum der Teich so einen niedrigen Pegelstand hat, ist jedoch unklar. „Eventuell wurde bei der Sanierung die Sohle des Teichs beschädigt, sodass das Wasser versickert“, vermutet der Bürgermeister. Zur Klärung der Ursache soll ein Ingenieurbüro beauftragt werden.

„Plan ist, den Pferdeteich zu renaturieren“, sagt Kritzmows Bürgermeister. Dafür soll das Gewässer freigeräumt werden. Und auch der Bereich rund um den Teich soll gepflegt werden. Sogar Bänke sollen rund um das Gewässer aufgestellt werden. Wann mit den Arbeiten jedoch begonnen wird, dazu konnte Kaiser noch keine genauen Angaben machen.

Ein weiterer Punkt in der Haushaltsplanung der Gemeinde sieht die Sanierung des Biestower Weges vor. Nachdem 2008 hier bereits die Straßenentwässerung verlegt wurde, soll jetzt die Fahrbahn erneuert werden, angefangen von der Einmündung Satower Straße bis zum Amselweg. „Der Plan ist, noch dieses Jahr anzufangen mit den Arbeiten“, berichtet der Bürgermeister. Mit den Sanierungsarbeiten einhergehen werden Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer. „Eine Vollsperrung ist aber nicht geplant“, sagt Kaiser. Für die Maßnahme stehen etwa 57 000 Euro zur Verfügung. Die Kosten hierfür werden von der Gemeinde getragen.

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