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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. Oktober 2017 | 00:38 Uhr

Berufseinstieg : Technische Jobs auf dem Prüfstand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Berufsinformationstag auf dem Gelände des Rostocker Wasserwerks stellt Eurawasser Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor.

svz.de von
erstellt am 10.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Bei Wind und Wetter Kanäle bauen und reinigen, ist ein harter, aber auch anspruchsvoller Job. Für Sebastian Focht kam es bei seiner Berufswahl genau darauf an. „Ich habe einen Beruf gesucht, bei dem ich mich handwerklich betätigen kann und nicht nur im Büro am Computer sitzen muss“, sagt der junge Mann. Deswegen hat er sich ganz bewusst für eine Ausbildung zum Rohrleitungsbauer bei Eurawasser entschieden.

Zusammen mit den technischen Profis von Eurawasser stand Focht am Sonnabend bei einem Berufsorientierungstag beim Wasserwerk interessierten Schülern Rede und Antwort. Auf dem Gelände in der Blücherstraße hatte der Wasserver- und entsorger großes Gerät aufgefahren. So konnten Besucher einen Einblick in die tägliche Arbeit der Wasserwirtschafter bekommen. Die gesamte Spezialtechnik war vorgefahren, darunter Bagger, ein Hochdrucksprühgerät, ein Kanalinspektionsfahrzeug und eine Asphaltküche.

Die beiden Schülerinnen Anna (8) und Lilly (11) fanden die technische Ausrüstung sehr spannend. „Ich könnte mir später auch einen technischen Beruf vorstellen“, sagt die Achtjährige. Ihre ältere Schwester hat da dagegen noch keine genauen Vorstellungen.

Bereits in den ersten Stunden herrschte reges Treiben auf dem Gelände, bestätigt Eurawasser-Sprecherin Gabi Kniffka. „Darunter waren auch einige Migranten, die sich für die technischen Berufe zum Kanal- und Rohrleitungsbau interessierten“, ergänzt sie. Hauptsächlich Schüler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren haben das Angebot des Wasserunternehmens genutzt.

Personalleiterin Stefanie Lück informierte die Jungen und Mädchen über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. „Die meisten verschaffen sich erst einmal einen Überblick über die Jobvielfalt, aber ich habe auch schon ernst gemeinte Gespräche geführt“, sagt sie. Für viele sei es allerdings ein K.-O.-Kriterium, wenn sie erfahren, dass sie auch im Winter draußen arbeiten. Azubi Sebastian Focht reizt genau das an seinem Job. Er wird, wenn er Ende Juli seine praktische Prüfung gut besteht, weiterhin bei Eurawasser arbeitet.

 

 

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