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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 15:28 Uhr

Renaissance : Tänze in höfischen Gewändern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gäste des Barocksaals tauchen in das 16. und 17. Jahrhundert ein. Ballettschule und Volkstheater lassen Renaissance aufleben

Die Ballettschule Marquardt und das Volkstheater Rostock kooperieren in sechs gemeinsamen Veranstaltungen zur Weihnachtszeit. Am Sonnabend durften die Gäste bei der historisch gestalteten Premiere eine Mischung aus Tanz, Gesang und Konzert im Barocksaal erleben. Oberbürgermeister Roland Methling präsentierte sich mit seiner Frau Annegret als Schirmherr im historischen Kostüm.

Das Projekt „Renaissance – Tanz – Barock“ zeigte im ersten Teil der Veranstaltung nicht nur die höfischen Tänze des 16. und 17. Jahrhunderts, sondern hatte auch viele Hintergrundinformationen zu bieten. Auf unterhaltsame Art und Weise durfte das Publikum die Lebensart und Mode der Renaissance miterleben. So zeigten zunächst vorwiegend Kinder jene tänzerischen Spielszenen, die bis in unsere Zeit überliefert wurden. Übrigens: Bereits Königin Elisabeth nutzte die Renaissance-Tänze als morgendliche Frühgymnastik. Die originalgetreuen Kostüme und das gesamte Ambiente ließen die alten Zeiten des Barocksaals wieder aufleben, denn der zweite Teil verkörperte die Zeit des Sonnenkönigs. König Ludwig der XIV. war ein leidenschaftlicher Barocktänzer und entwarf das erste Ballettensemble des königlichen Hofes. In diesen Szenen konnten die professionellen Tänzer des Volkstheaters überzeugen. Zur Musik von Händel, Bach und Telemann zauberten die Künstler ein historisches Ambiente. Zustande kam die Zusammenarbeit zwischen Theater und Ballettschule auf Initiative der heutigen Diplom-Choreografin Sabine Marquardt, die früher als Bühnentänzerin am Volkstheater Rostock tätig war. Sie übernahm bei der Produktion auch die künstlerische Gesamtleitung, die Choreografie und schrieb die Texte. Pianist Thilo Lange und der Sänger Titus Paspirgilis führten durch den Abend, Hans Christoph Borck übernahm die Studienleitung.

Weitere Termine: 16./18./20. und 21. Dezember, jeweils18 Uhr


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