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Medizin : Südstadt-Klinik öffnet neue Intensivstation

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bauvorhaben nach 14 Monaten abgeschlossen: ITS und IMC sind nun für optimale Patientenversorgung eingerichtet

von
erstellt am 06.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Nach 14 monatiger Bauzeit hat das Klinikum Süd gestern die neue Intensivpflegestation (ITS) sowie die Station für die Intensivüberwachungspflege (IMC) eröffnet. Bereits kommenden Dienstag sollen die Stationen in Betrieb genommen werden. 41 Schwestern und etwa zwölf Ärzte werden dann im Wechsel, aber rund um die Uhr, im Einsatz sein. Denn auf der Intensivstation werden jährlich rund 1250 Patienten behandelt. Bislang verfügte die Station über zwölf Betten. „Im gesamten Funktionsbereich, also der ITS und IMC, gibt es nun 26 Betten. Die Aufstockung der Betten war nötig, da der Bedarf da ist. Wir mussten für unsere Patienten Platz schaffen“, sagt Stations-Oberarzt Dr. Andreas Kinskofer.

14,5 Millionen Euro hat das Bauvorhaben gekostet. 5,4 Millionen Euro davon stammen aus dem Fördermitteltopf des Landes Mecklenburg-Vorpommern. „Neun Millionen müssen aus Eigenmitteln des Krankenhauses aufgebracht werden“, so Kliniksprecher Birger Birkholz. Eine Investition, die sich lohne: „Die IMC-Station ermöglicht es uns, Patienten ausreichend zu versorgen, die nicht auf der ITS untergebracht werden können, aber auf der Normalstation unterversorgt wären. Diese Möglichkeit hatten wir vorher nicht“, erklärt Kinskofer. Die Intensivstation könne so ausschließlich für Patienten in einem lebensbedrohlichen Zustand genutzt werden. „Wir arbeiten interdisziplinär zusammen. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, auch stark übergewichtige Patienten intensivmedizinisch zu behandeln. Durch das Adipositaszentrum am Klinikum haben wir geschultes Personal, das Erfahrung mit solchen Patienten hat“, betont Kinkskofer. „Die Behandlung der Patienten steht und fällt mit einem routinierten und motivierten Team“, fügt er hinzu. Die Arbeitsbedingungen hätten sich durch die Vergrößerung der Station verbessert.

Die ehemalige Intensivstation soll künftig zur kardiologischen Wachstation umgebaut werden. „Auch hier ist der Bedarf da, sodass wir neue Kapazitäten schaffen“, so Birkholz.

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