Unfall bei Rostock : Sturmböe: Fahrerin lebensbedrohlich verletzt

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Foto: Stefan Tretropp

Der Orkan hat Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Bei Rostock wurde das Auto einer Frau von einer Sturmböe erfasst und gegen einen Laternenmast geschleudert. Sie wurde lebensgefährlich verletzt.

svz.de von
12. Dezember 2014, 13:20 Uhr

Schwerer Unfall auf der Landstraße 132 bei Rostock: Freitag Vormittag gegen 11 Uhr ist der Wagen einer 51-jährigen Frau in Groß Stove von einer Windböe erfasst, von der Straße geweht worden und gegen einen Ampelmast geschleudert. Der Mast schlug direkt in die Fahrerseite des Wagens ein, sodass die 51-Jährige aus Bremen in dem Wrack eingeklemmt wurde. Zahlreiche Passanten, die den Unfall beobachtet hatten, hielten sofort an und leisteten erste Hilfe. Wenig später trafen die ersten Rettungskräfte an der Unglücksstelle ein, darunter der Rettungshubschrauber Christoph 34, Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis sowie die Berufsfeuerwehr aus Rostock.

Mit schwerer Technik - Schere und Spreizgerät - gingen die Kameraden zu Werke. Die 51-Jährige ließ sich auch noch einer halben Stunde noch nicht aus dem Wrack befreien. Teile des Autos wurden herausgeschnitten, Kameraden mussten die Verletzte mit Decken vor dem starken Wind schützen. Zur Unfallzeit und während der Rettungsarbeiten fegte ein starker Sturm über die Landstraße hinweg. Feuerwehrleute versuchten von allen Seiten zu helfen, so stiegen auch welche über den Kofferraum in das Wageninnere.

Erst nach etwa 45 Minuten gelang es den Helfern, die Frau aus dem Wagen zu befreien. Sie kam umgehend in einen Rettungswagen, der sie nach Rostock in ein Krankenhaus brachte. Nach ersten Informationen von der Unfallstelle erlitt die 51-Jährige schwere, möglicherweise auch lebensbedrohliche Verletzungen. Die Unfallstelle glich einem Trümmerfeld. Die Ampel musste aufgrund der Schräglage anschließend abgenommen werden. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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