Feuerwehr : Sturm verzögert den Umzug

Die Mitglieder der Jugendwehren aus Stäbelow und Kritzmow können es kaum erwarten, aus dem Gerätehaus aus- und in ihr neues Quartier am Sportplatz einzuziehen.
Die Mitglieder der Jugendwehren aus Stäbelow und Kritzmow können es kaum erwarten, aus dem Gerätehaus aus- und in ihr neues Quartier am Sportplatz einzuziehen.

Xaver setzt Jugendwehren Kritzmow und Stäbelow im Gerätehaus fest

svz.de von
09. Dezember 2013, 23:00 Uhr

Orkantief Xaver beschäftigt die Feuerwehren von Kritzmow und Stäbelow noch heute: Schließlich ist der Sturm schuld daran, dass die Jugendwehren noch nicht ihr neues Domizil am Kritzmower Sportplatz beziehen konnten. Weil die Container, die sie dort nutzen wollen, aufgrund des Wetters nicht umgestellt werden konnten, sitzen die Kinder bei ihren Treffen immer noch im Gerätehaus der Kritzmower Brandschützer. „Hier bereiten wir uns seit Jahren mehr schlecht als recht auf unsere Wettkämpfe vor“, sagt Mirco Schröder, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Kritzmow. „Hier haben wir die Technik, mit der wir üben können, wie Schläuche und Leitern. Aber dort fehlt der Platz. Auf dem Sportplatz fehlt uns dann die Technik.“

Schon seit zwei Jahren haben die Jugendfeuerwehren Interesse an drei Containern angemeldet, die längst abgeschrieben sein dürften: Erst waren sie ein Jugendclub. Dann dienten sie als Unterkunft für die Arbeiter beim Neubau der Grundschule Kritzmow. Seit August 2012 stehen die Container hinter dem Amt Warnow West. „Wir hatten schon im März 2013 allen unseren Unterstützern Bescheid gesagt“, so Mirco Schröder. „Aber dann hat das Amt den Abtransport wieder gestoppt. Die Eigentumsverhältnisse mussten geklärt werden: Man wusste nicht, ob die Container dem Amt oder Kritzmow gehören.“

Inzwischen gab es Einbrüche, drei Scheiben wurden eingeworfen. Durch den schlammigen Untergrund ist Wasser eingedrungen und hat den Boden im Containerraum zerstört. Doch plötzlich hätte es vom Kritzmower Bürgermeister Thomas Knopp (Freie Wählergemeinschaft Kritzmow) geheißen: „Entweder Ihr nehmt Euch die Container, oder wir bringen sie zum Schrott.“

Der Grund für die plötzliche Eile ist der neue Sportplatz. „Dort, wo die Container stehen, muss die neue Leitungstrasse durch“, sagt Hannes Ripperger. Der Stäbelower Jugendwart hatte alles besprochen, der Termin für den Umzug stand. Doch dann brachte Xaver wieder alles durcheinander. Er hofft, dass die Sponsoren die Verschiebung des Termins mittragen. Die 26 Kinder der beiden Jugendfeuerwehren wollen im nächsten Jahr ihr Training am Sportplatz aufnehmen. Dass bis dahin noch ziemlich viel Arbeit nötig ist, stört sie nicht. „Das packen wir gemeinsam an“, sagt Mirco Schröder lachend. „Wir sind schließlich die Feuerwehr.“

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