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Norddeutsche Neueste Nachrichten

14. Dezember 2017 | 05:30 Uhr

Studienstandort Rostock vor Kapazitätsproblemen

vom

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2012 | 10:18 Uhr

Rostock | Die Situation für Studenten auf dem Rostocker Wohnungsmarkt ist prekär. Während im deutschen Durchschnitt etwa 17 Prozent der Studenten in Unterkünften der örtlichen Studentenwohnheime unterkommen, liegt dieser Anteil in Rostock bei nur zehn Prozent. Hinzu kommt der ohnehin hohe Mietspiegel, welcher Jahr für Jahr steigt und Studenten in die Außenbezirke drückt. Besonders am Anfang des Wintersemesters müssten einige Studenten in Hostels unterkommen, weil sie keine Wohnung fänden, verdeutlicht der stellvertretende Vorsitzende des Studentenausschusses Asta, Florian Fröhlich, bei einer Gesprächsrunde zwischen Experten der Universität, des Landes und der Stadt unter dem Titel "Lebensraum Hochschule".

Mit 15 200 Studenten wurde für das Wintersemester 2011/2012 ein historischer Höchststand erreicht. Besonders der Studentenanteil aus den alten Bundesländern hat stark zugenommen und steht heute bei 42 Prozent. Auch die Zahl der internationalen Studenten steigt. Dies sei eine Entwicklung, die lange nicht erkannt wurde, sodass der Standort nun vor großen Problemen stünde. Das habe neben Wohnproblemen auch Schwierigkeiten bei der Auslastung in den Mensen zur Folge.

Die Ursache der Situation nannte Achim Meyer von der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: "Das Land kürzt seit Jahren die Förderung der Studentenwerke und die Mehrkosten werden auf die Studenten umverteilt."

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