Forschung : Studie zu zweisprachigem Unterricht

Rostocker Wissenschaftler untersuchen Grundschüler in Laage und ziehen positives Fazit

svz.de von
02. Dezember 2013, 18:01 Uhr

Sprachforscher aus Rostock haben eine positive Bilanz des zweisprachigen Unterrichts an einer Grundschule in Laage gezogen. „Die Kinder erzielten im Vergleich zu den Kindern im regulären Sprachunterricht beste Ergebnisse, sowohl beim Hör- und Leseverstehen als auch beim Sprechen“, sagt Studienleiterin Katja Schmidt, Anglistin an der Universität Rostock. Durch die zweijährige Untersuchung habe die Sorge von Eltern ausgeräumt werden können, dass Fachunterricht auf Englisch weniger effektiv sei. „Die Kinder lernen so gut Mathematik oder Sachkunde wie die einsprachig unterrichteten Kinder – zum Teil sogar besser.“

Katja Schmidt konnte nach ihrer Untersuchung lediglich von gelegentlichen Vermischungen deutscher und englischer Grammatikformen berichten. Diese nahmen in der späteren Entwicklung aber ab. Für die Studie wurden Klassen mit rund 25 Schülern im ein- und zweisprachigen Unterricht untersucht.

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