Rostock : Studenten paddeln im Pappboot zum WM-Titel

Die neuen Pappboot-Weltmeister: Bartloniej Wierzbicki und das Yamamoto Makry Team überzeugten die Jury durch eine kreative und technisch ausgefallene Bootskreation. Fotos: Michaela Kleinsorge
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Die neuen Pappboot-Weltmeister: Bartloniej Wierzbicki und das Yamamoto Makry Team überzeugten die Jury durch eine kreative und technisch ausgefallene Bootskreation. Fotos: Michaela Kleinsorge

Sieben Teams fahren in selbst gebauten Kanus um die Wette / Fünf kommen ins Ziel, zwei gehen unter

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27. Juli 2015, 12:00 Uhr

Die größten Talente unter den Bootsbauern zeigten sich am Sonnabend bei der 9. Pappboot-WM an den Hafenterrassen. Pünktlich um 10 Uhr erhielten die sieben Teams jeweils 14 Quadratmeter Pappe und vier Kleberollen, um sich ihr persönliches Traumschiff zu bauen. Ab 12 Uhr gehörte der Eignungstest zum Pflichtprogramm. Im Anschluss sollten die Pappboot-Kanuten bei dem 200-Meter-Rennen mit einer Wende auf halber Strecke so schnell wie möglich das Ziel erreichen. Das schafften fünf Teams. Zwei andere gingen mit Glanz und Gloria unter, während die Landratten an der Kaikante amüsiert Beifall klatschten. Eine Jury ermittelte die Sieger in den Kategorien Konstruktion, Kreativität und Zeit. Pappboot-Weltmeister wurden Paddler Bartloniej Wierzbicki und das Yamamoto Makry Team – dessen Name so viel wie „nasses Schlachtschiff“ bedeutet. Die Studenten um den Rostocker Paddler waren zum ersten Mal beim Wettbewerb dabei. „Wir haben uns gestern Abend spontan entschlossen, es zu versuchen und sind sehr überrascht, das wir beim ersten Anlauf gewonnen haben,“ sagte Wierzbicki nach der Siegerehrung. Die Jungs ernteten von der Jury Extrapunkte für ihre kreative und technische Konstruktion. Auf Platz zwei landeten die Weltmeister aus dem Jahr 2014. Die Cartboard-Paddler durften sich über den dritten Platz freuen. Organisator der ungewöhnlichen Meisterschaft ist der Rostocker Kanu-Club.

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