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Uni-Klinik Rostock : Studenten nehmen Kleinsten die Angst

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Kinder bringen ihre Plüschtiere in die Klinik. Nachwuchsmediziner üben Umgang mit jungen Patienten.

Monster Willi hat es geschafft. Leo ist vom Gesundheitszustand seines besten Freundes begeistert und weiß jetzt auch, was im Krankenhaus so los ist. Bevor Willis Bein im Teddykrankenhaus der Uni-Klinik am Sonnabend genäht wurde, erlebte der Fünfjährige das komplette Prozedere von der Anmeldung über die Röntgenaufnahme bis zur OP.

20 Medizinstudenten machten das außergewöhnliche Erlebnis für rund 1500 Kinder im Vorschulalter erlebbar. Kuscheltier-O-bär-arzt Dr. Gernot Rücker nahm von Montag bis Sonntag eine Auszeit als Notfallmediziner und widmete sich ganz seinen jüngeren Besuchern, die bei der Aktion vor allem eines lernen sollen: „Alles halb so schlimm beim Onkel Doktor“. Das wissen auch die Sozialpädagogen in Rostock und Umgebung zu schätzen und meldeten ihre Kinder aus den Kindertagesstätten mit ihren Kuscheltieren schon während der Vorwoche zur Sprechstunde an.

So manches ramponierte Plüschohr wurde gerichtet und Dank Organteddy wissen die Kleinen jetzt auch, wo sich Herz, Lunge und andere Organe befinden. Das Ganze hatte nicht nur einen Lerneffekt bei den ganz jungen Generationen. „Es ist schon enorm wichtig, dass unsere künftigen Ärzte den stressfreien Umgang mit Kindern erlernen“, beschreibt Rücker die andere Seite der Aktion. Die Studenten waren in ihrem Element, denn der Nachwuchs hatte viele Fragen. „Es ist schon toll, Kindern die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen“, beschrieb die 23-jährige Ines Angerer ihre Praxiserfahrungen, bevor sie Teddy Charlotte erfolgreich den gebrochenen Arm schiente.






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