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Hochschule für Musik und Tanz : Studenten führen Regie im Wettstreit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

„hmt interdisziplinär“-Projekte werden uraufgeführt.

Wenn Schauspiel auf Gesang trifft und das Musizieren mit Tanzeinlagen kombiniert wird, haben Studenten aus verschiedenen Fachbereichen spartenübergreifend ein Projekt konzipiert, das sie vor einer Fachjury aufführen. Für den Wettbewerb „hmt interdisziplinär“ haben die Studenten der Hochschule für Musik und Theater (HMT) in diesem Jahr mit zehn Projekten so viele eingereicht wie noch nie.

Den Auftakt hat gestern eine Gruppe aus Studenten gegeben, die sich mit dem hochbrisanten sowie aktuellen Thema der Flüchtlingsproblematik auseinandergesetzt hat – auf satirische und parodierende Weise. „Wir hatten ursprünglich ein anderes Thema gewählt, was uns vor allem nach dem Ausgang der jüngsten Wahlen zu banal vorkam“, sagt Anna Langner. Die Gesangsstudentin und ihre Mitstreiter entschieden sich, ein Stück zu schaffen, das sie wirklich bewegt und das jeden etwas angeht. „Unser Ziel war es etwa, zu einem ehrlichen Austausch mit sich selbst und anderen anzuregen“, sagt Kirsten Sandmann. Und gerade deshalb wollen die jungen Hochschüler ihr Werk um die AfD-Politik, das Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen und die deutsche Nationalhymne auch außerhalb des Wettbewerbs gern weiter aufführen.

Eine Fachjury aus Dozenten um HMT-Rektorin Dr. Susanne Winnacker bewertet die Stücke. „Es ist immer wieder spannend, zu sehen, was die Studenten machen, wenn sie selbst etwas auf die Beine stellen dürfen“, sagt Winnacker. Auch was für diese der Begriff interdisziplinär bedeute, sei immer wieder neu, so die Rektorin. Die Preisträger werden am Sonntag gekürt.

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