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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 19:41 Uhr

Protest : Studenten-Demo gegen teureres Semesterticket

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Am Doberaner Platz machen die Hochschüler ihrem Unmut über die RSAG-Pläne Luft

svz.de von
erstellt am 25.Okt.2014 | 11:00 Uhr

Lautes Pfeifen und Ratschen gestern Nachmittag auf dem Doberaner Platz: Knapp 350 Studenten demonstrierten dort gegen die geplante Preiserhöhung ihres Semestertickets für Bus und Bahn. Derweil verhandelten Vertreter des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta) und der Verkehrsbetriebe zum zweiten Mal über die Tarifanpassungen.

Zur Debatte steht eine Anhebung von 82 auf 90 Euro und das Wegfallen der Fahrradmitnahme. Ob es tatsächlich zum Preisanstieg kommt, ist jedoch noch ungewiss: „90 Euro sind unser erstes Verhandlungsangebot. Wir haben es den Rostocker Studenten übergeben, zusammen mit einer Erhebung unter gutachterlicher Beteiligung, die diesen möglichen Preisanstieg mit Zahlen unterlegt“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), Jochen Bruhn. Studentenvertreter kritisieren jedoch insbesondere die Unverhältnismäßigkeit der geplanten Erhöhung. „Wir starten heute eine Unterschriften-Aktion. 2000 Unterschriften werden benötigt, um unsere Forderungen in die Bürgerschaft einzubringen. Wir möchten ein bezahlbares Ticket für alle Studenten“, sagt Asta-Vorsitzender Clemens Schiewek.

Die Kritik der Studenten richtet sich hauptsächlich gegen den Wegfall der Fahrradmitnahme. „Das aktuelle Angebot sieht eine Abschaffung des Fahrradtickets vor, bei dessen Einführung das Semesterticket 2008 um zehn Euro teurer wurde. Jetzt soll es wieder abgeschafft werden und wir sollen noch einmal draufzahlen“, schimpft Asta-Chef Schiewek. Darüber hinaus plant die RSAG, den Studenten-Tarif der ermäßigten Monatskarte anzupassen.

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