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Feuer in Rostock und Schwerin : Studenten aus brennendem Wohnheim gerettet

vom

Die Feuerwehr hat mehrere Bewohner mit Hilfe einer Drehleiter gerettet. Auch in Schwerin kam es über Nacht zu einem schweren Brand.

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2017 | 07:39 Uhr

In der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt ist es am frühen Donnerstagmorgen zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. In einem Studentenwohnheim in der Straße An der Elisabethwiese war ein Feuer ausgebrochen.

Wie es von der Polizei hieß, brach der Brand gegen 3 Uhr im Kellerbereich des Wohnheims aus. Bewohner des Heims (Studenten) wurden von den schrillen Geräuschen der Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen. Nachdem die Feuerwehr verständigt wurde, trafen kurz darauf zwei Löschzüge ein. Während einige Kameraden das Feuer im Keller löschten, kümmerten sich andere darum, über eine Drehleiter Bewohner zu retten. Sie wurden nach draußen in Sicherheit gebracht.

Durch den starken Rauch, der durch das komplette Wohnheim zog, war den Bewohnern der Weg über den Treppenflur nach draußen unmöglich. Deshalb kam die Berufsfeuerwehr mit einer Drehleiter zum Einsatz. Kurz nach Ausbruch des Feuers hat die Kriminalpolizei erste Ermittlungen aufgenommen. Ob diese möglicherweise in Richtung schwere Brandstiftung gehen oder ob der Brand eine technische Ursache hat, stand zunächst noch nicht fest.
 

Brandstiftung in Schweriner Mehrfamilienhaus

Auch in Schwerin kam es in der vergangen Nacht zu einem schweren Brand. So fing am Mittwochabend eine leerstehende Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Keplerstraße Feuer. Dabei wurde glücklicherweise niemand ernsthaft verletzt.

Gegen 20:00 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei in den Schweriner Stadtteil Mueßer Holz aus. Die Bewohner des betroffenen Hauses befanden sich beim Eintreffen der Einsatz- und Rettungskräfte bereits im Freien. Eine Bewohnerin, die später hinzukam, erlitt einen Schock.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand bracht das Feuer in einer leerstehenden Einraumwohnung im ersten Obergeschoss aus. Vermutlich verschafften sich unbekannte Täter Zugang zur Wohnung und entzündeten dort eine Matratze. Durch das schnelle Agieren der Feuerwehr konnte ein Ausbreiten der Flammen verhindert werden. Einzig die starke Rauchentwicklung ließ zu Beginn schlimmeres befürchten.

Nach Einsatz des Kriminaldauerdienstes wird nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.

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