Lebensretter : Strand-Besucher haben Glück

fluegel_adrian

Bei hohem Wellengang haben sich ein Mann und seine zwei Söhne zu weit vom Strand und gerieten in Not – da waren die Rettungstürme nicht mehr besetzt.

svz.de von
16. Juli 2014, 12:00 Uhr

Die deutsche Nationalmannschaft der Rettungssportler hat beim Training in Warnemünde einen Mann und seine zwei Söhne vor dem Ertrinken bewahrt. Bei hohem Wellengang entfernten sie sich am Montag gegen 20 Uhr zu weit vom Strand und gerieten in Not – da waren die Rettungstürme nicht mehr besetzt. Ihr Glück: Die Rettungssportler der DLRG-Nationalmannschaft waren beim Training, um sich auf den DLRG-Cup vorzubereiten, der Freitag in Warnemünde beginnt. Das Team hat gesehen, wie die Schwimmer in Panik gerieten, so Rettungsschwimmer Adrian Flügel. Mit drei Kollegen sei er mit Schwimmbrettern zu Hilfe geeilt. „Zu viert konnten wir sie an Land ziehen“, so Flügel. „Alleine hätte der Vater das nicht geschafft.“ Hohe Wellen und starke Strömung hatten nahe der Mole zum Notfall geführt. Der Mann ist Mitte 40, die Söhne sind etwas zehn und zwölf Jahre alt. Einen Notarzt wollten die Geretteten nicht rufen. „Der Vater und die Söhne hatten sich zu viel zugemutet und die Gefahren unterschätzt“, so Bundestrainerin Susanne Ehling.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen