Sandsturm A19 in MV : Strafbefehle nach Massenkarambolage

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Die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nach gut drei Jahren abgeschlossen.

svz.de von
07. Juli 2014, 20:35 Uhr

Gut drei Jahre nach dem Massenunfall in einem Sandsturm auf der Autobahn 19 bei Rostock hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen. Bei der Karambolage im April 2011 waren acht Menschen getötet und 59 zum Teil schwer verletzt worden, wie eine Sprecherin der Behörde gestern mitteilte. 85 Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Nun wurden sieben Strafbefehle wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und der fahrlässigen Gefährdung des Straßenverkehrs beim Amtsgericht Rostock beantragt. Die erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe beruhten darauf, dass der Sandsturm in Richtung Rostock bereits aus einer Entfernung von 600 bis 1000 Metern zu erkennen gewesen sei. Eine Drosselung der Geschwindigkeit wäre demnach möglich gewesen.

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