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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 09:50 Uhr

Investion : Steintor-Kreuzung wird entschärft

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ab 2015 sollen an dem gefährlichen Knotenpunkt bessere Sichtverhältnisse, neue Fahrbahnmarkierungen und Ampeln entstehen.

von
erstellt am 20.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Holger Kaiser ist zufrieden. Für seinen Sohn, der die Jenaplanschule in der Lindenstraße besucht, wird das Überqueren der Straße einfacher. „Und auch ich als Radfahrer verspreche mir mehr Sicherheit“, sagt der 37-jährige Anwohner.

Bereits kommendes Jahr soll damit begonnen werden, die gefährliche Steintor-Kreuzung umzugestalten. 2,3 Millionen Euro will die Stadt investieren – etwa in mehr Radwege, Ampeln, bessere Sicht und in eine Grüne Welle. Die ersten Planungen wurden am Mittwoch im Ortsbeirat Stadtmitte vorgestellt.

„Nach dem tödlichen Unfall vor zwei Jahren soll der Knotenpunkt langfristig angegangen werden“, sagt Werner Simowitsch (Linke), Vorsitzender des Ortsbeirats Stadtmitte. Daraufhin waren Forderungen nach Änderungen der Ampelschaltungen laut geworden. Die Stadt hat die Verkehrsführung der vielbefahrenen Kreuzung überprüft. Die Gefährlichkeit bestehe in dem dortigen Zusammentreffen mehrerer Hauptverkehrsadern und Trassen der Straßenbahn. Der Beseitigung der Sicherheitsmängel würde der Ortsbeirat, so vermutet der Vorsitzende, bedenkenlos zustimmen können.

Doch wie werden die Arbeiten ablaufen, welche Auswirkungen werden sie auf den Verkehr haben? Darauf wünscht sich der Ortsbeirat dennoch Antworten. „Doch zuvor gibt es noch Abstimmungsbedarf mit der Verkehrsbehörde“, sagt Stadtplaner Leo Dainat von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung und Entwicklung (RGS).

Neben den Wegen über die Kreuzung sollen auch die Umlaufzeiten für Ampeln verkürzt werden, um Wartezeiten zu reduzieren. Die Grünphasen für Fußgänger sollen mit der Ankunft der Straßenbahnen koordiniert werden. Zudem ist nördlich der Ernst-Barlach-Straße ein neuer Radweg geplant. Auch eine neue Ampel soll im Bereich Barlach-Straße/Bahnhofstraße errichtet werden. Darüber hinaus soll durch das Kuhtor ein neuer, behindertengerechter Zugang zur Barlach-Straße entstehen.

In der Richard-Wagner-Straße ist eine gesicherte Fußgängerquerung zwischen Haltestelle und Lindenstraße vorgesehen. Außerdem sind dort straßenbegleitende Radwege geplant. Das Linksabbiegen aus der Lindenstraße soll unterbunden werden.

Dem Ortsbeiratsmitglied Nils Burmeister (FDP) ist bei den Planungen besonders wichtig, „dass es durch die neuen Ampel-Anlagen keine Rückstaufallen Richtung Tessiner Straße geben wird“. Auch befürchtet er, dass die Grüne Welle spätestens an der Hermannstraße aufhört.

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