Baumaßnahme : Startschuss für den Radweg entlang der B 105

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Baumaßnahme beginnt am 17. Oktober und ist für ein Jahr geplant. Kosten 1,774 Millionen Euro.

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29. September 2016, 21:00 Uhr

Was die Radfahrer freut, wird für Autofahrer zur Geduldsprobe: Am 17. Oktober startet die geplant einjährige Baumaßnahme für den Radweg an der B 105 zwischen Rövershagen und Gelbensande. Die Kosten werden mit 1,774 Millionen Euro angegeben – mit etwa 25 000 Euro ist die Gemeinde Rövershagen an der Maßnahme beteiligt. Damit erfolgt durch das ehemalige Straßenbauamt Güstrow, die jetzige Autobahnabteilung, ein weiterer Lückenschluss auf dem Gesamtradweg zwischen Bentwisch und Altheide. Das Reststück nach Altheide sei laut Auskunft der Verantwortlichen dann durch das Straßenbauamt Stralsund zu planen und zu bauen.


Halbseitige Sperrung mit Ampelanlage


Der rund 3,5 Kilometer lange Radweg, dessen Bau jetzt beginnt, erstreckt sich vom Knotenpunkt B 105/Waldweg in der Ortsdurchfahrt Rövershagen bis zum Knotenpunkt B 105/Eichenallee in Gelbensande.

Die Radwegtrasse verläuft nordwestlich der Fahrbahnseite parallel zur Fahrbahnkante mit einem Sicherheitsabstand von einem halben Meter innerhalb der Ortslage. Im Bereich der freien Strecke verläuft der Radweg hinter dem Entwässerungsgraben der B 105. Die Regelbreite des Radweges beträgt innerhalb der Ortslage 2,50 Meter in Betonsteinpflaster- und im Bereich der freien Strecke 2,50 Meter in bituminöser Bauweise.

Die Bauarbeiten werden durch die Firma Strabag aus Rostock unter halbseitiger Sperrung mit Lichtzeichenanlage ausgeführt. Aufgrund der teilweise sehr hohen Verkehrsmengen kann es zu Wartezeiten an der Baustelle kommen. Die Verantwortlichen bitten die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und empfehlen ein Ausweichen auf die L 22, die so genannte Bäderstraße, in Richtung Graal Müritz. Eine Umleitung oder Entlastung wird nicht ausgeschildert.


Letzte Maßnahme dieser Art für Straßenbauamt


Die Bundesstraße 105 ist eine überregionale und hochfrequentierte Verkehrsverbindung von Rostock in Richtung Ribnitz und weiter bis nach Stralsund. Mit der aktuellen Maßnahme schließt das ehemalige Straßenbauamt Güstrow die Planungen und den Bau von Radwegen ab.










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