Rostock : Stadthalle: Heiße Bauphase beginnt

Vor der Stadthalle ist der Boden auf Höhe des Foyers angehoben worden. Das soll bis dahin erweitert werden und Empfangsqualität schaffen.
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Vor der Stadthalle ist der Boden auf Höhe des Foyers angehoben worden. Das soll bis dahin erweitert werden und Empfangsqualität schaffen.

Fassade wird für Erweiterung geöffnet. Nur Firmen aus MV beteiligt. Veranstaltungen ab sofort in der Hanse Messe

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01. April 2017, 05:00 Uhr

Die letzte Show ist gestern gelaufen. Montag beginnt die heiße Phase für Umbau, Erweiterung und Modernisierung der 37 Jahre alten Stadthalle zum multifunktionalen Kongress- und Eventcenter mit bis zu 1000 Plätzen mehr. Bis Oktober werden dort keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Das Team weicht damit auf die Hanse Messe aus.

Die Freifläche im Südring vor der Halle, auf der das neue Foyer entstehen soll, wurde schon auf die gleiche Höhe angehoben wie das jetzige Foyer. „Dadurch sieht das schon jetzt gewaltig aus“, sagt Petra Burmeister, die Chefin der Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH. Der Boden ist bereitet, Abflüsse sind drin. Der Baucontainer ist da. „Die Baustelle ist eingerichtet“, sagt Petra Burmeister.

Heute werden Stuhlreihen weggerissen. „Es kommt alles weg, was gesichert werden muss“, sagt Burmeister. Montag kommen die Baufirmen und es wird die erste Treppe rausgenommen. Im Laufe der nächsten Woche wird die Fassade für die Erweiterung geöffnet. „Wir liegen im Plan“, sagt die Chefin. Im Oktober wird das Foyer noch im Rohbau stecken und bei dann wieder anlaufendem Betrieb fertiggestellt.

Bis April/Mai 2018 soll alles komplett sein. 75 Prozent der Aufträge für Firmen sind bereits ausgelöst. „Ein paar Lose sind noch auf dem Markt“, sagt Petra Burmeister. Besonders freue sie, dass trotz europaweiter Ausschreibung alle Aufträge an Firmen aus dem Land vergeben werden konnten. Sie hatten die besten Angebote gemacht.

Der Fördermittelbescheid liegt der Stadthalle noch nicht vor, aber die Zusage des Betriebs für Bau und Liegenschaften des Landes. Angenommen wird die Höchstförderung von 15 Millionen Euro. Bei 16,3 Millionen Euro liegen die Gesamtkosten. Dafür soll eine Veranstaltungsarena entstehen, die die nächsten 20 Jahre marktfähig ist – vor allem im Kongressbereich. Schon jetzt trägt das Früchte: „Wir haben bereits 23 Anfragen für Kongresse für die nächsten zwei Jahre“, sagt Burmeister.

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