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Geschichte und Geschichten : Stadtführer wählen neue Spitze

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Vereinsmitglieder berufen Vorstand um Helmtraud Spielmann ein. Klaus Armbröster legt sein Amt nach elf Jahren nieder.

Sie kennen sich bestens aus in der Hansestadt und bringen Touristen aus aller Welt seit mehr als 25 Jahren die Geschichte Rostocks näher. Jetzt haben Mitglieder des Stadtführervereins einen neuen siebenköpfigen Vorstand gewählt. Ihre Vorsitzende ist Helmtraud Spielmann, die Klaus Armbröster in seiner Funktion ablöst. Der Rostocker hatte sein Amt nach elf Jahren freiwillig niedergelegt. Aufhören, wenn es am schönsten ist: „Es ist an der Zeit, einen Wechsel vorzunehmen“, sagt der 82-Jährige. Lieber wolle er jetzt freiwillig gehen, als wenn eines Tages Stimmen laut würden, dass er besser abdanken solle.

Mit einem Gedicht, Blumen, einem Restaurantgutschein und vielen herzlichen Worten verabschiedeten die Vereinsmitglieder Armbröster gestern aus seinem Amt. Für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedankte sich auch Tourismusdirektor Matthias Fromm bei dem langjährigen Vorsitzenden: „Ich denke, wir alle sind froh, dass Klaus Armbröster zumindest weiterhin im Vorstand tätig bleiben wird. Er ist ja quasi so etwas wie die Visitenkarte des Stadtführervereins.“ Doch ganz gehen, wird der Rostocker noch nicht: „Ich werde trotzdem immer noch viel für den Verein machen. Viel schreiben und Projekte wie die geplanten Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum 2017 betreuen“, sagt Armbröster.

Die neue Vorsitzende Helmtraud Spielmann ist selbst seit 2011 Mitglied im Stadtführerverein, darunter seit zwei Legislaturperioden im Vorstand tätig. Die 73-jährige Warnemünderin wird auch weiterhin für die Ausbildung zukünftiger Stadtführer tätig sein, sagt sie. In den letzten zehn Jahren hatte der Verein etwa 40 neue Mitglieder ausgebildet. „Zudem wollen wir den regionalen Vorteil nutzen und die im letzten Jahr angelaufenen englischen Führungen für die Kreuzfahrer am Warnemünder Pier ausbauen“, sagt die Vorsitzende. Das Angebot hatten im Vorjahr 65 Personen in 14 Einsätzen genutzt, heißt es aus der Tourismuszentrale.

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