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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. Oktober 2017 | 23:04 Uhr

Studenten : Stadt wirbt für Erstwohnsitz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

1786 Studenten haben 2014 ihren Hauptwohnsitz nach Rostock verlegt. Die Stadt lockt mit Willkommensprämie und Gewinnspiel.

Je ein Fahrrad samt Flickzeug, Sattelschutz, Schlüsselband und Reflektor – das haben die sieben Gewinner der Aktion „Melden macht Mäuse“ am Mittwoch im Rathaus erhalten. Seit dem Start des Gewinnspiels Ende November haben insgesamt 1786 Studenten im vergangenen Jahr ihren Hauptwohnsitz in die Hansestadt verlagert. Für eine Aufstockung der Willkommensprämie von 100 auf 150 Euro reichte das allerdings nicht. „Auch, wenn wir damit das Ziel von 2000 Anmeldungen verfehlt haben, bleiben wir optimistisch“, so Finanzsenator Dr. Chris Müller (SPD).

„Ich bin hergekommen, um Horn an der Hochschule für Musik und Theater und Physik an der Uni zu studieren“, sagt Britta Schäfer aus Hessen. Sie freue sich auf das Leben im Norden und die Nähe zum Meer, so die 19-Jährige. Mit dem neuen Fahrrad ist sie nun bestens darauf vorbereitet, ihre neue Heimat ausführlich zu erkunden. Neben den Rädern hat die Stadt je sieben ermäßigte Jahreskarten für den Zoo, Schnupper-Abos für das Volkstheater, Abos für das Lichtspieltheater Wundervoll, Zehner-Karten für das Neptun-Schwimmbad, Freikarten für ein Heimspiel der ersten Männermannschaft des HC Empor Rostock und Büchergutscheine im Wert von je 50 Euro verlost. Teilnehmen konnten Studenten und Auszubildende, die sich von September bis Dezember 2014 mit Hauptwohnsitz in der Stadt Rostock gemeldet hatten.

„Künftig wollen wir weg von der reinen Prämie“, sagt Müller. Stattdessen sei für den Campus-Tag ein mobiles Ortsamt geplant. Außerdem sei ein Gutscheinheft für Studenten mit Kultur- und Sport-Rabatten denkbar. Entscheidend für alle kommenden Aktionen sei jedoch die verstärkte Kooperation zwischen Stadt und Hochschulen: „Für Ende Februar wollen wir uns mit Uni, Allgemeinem Studentenausschuss und HMT zusammensetzen, um weitere Ideen zu sammeln“, so Müller.






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