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17. Oktober 2017 | 22:46 Uhr

Sportschule fehlt noch Geld

vom

svz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 10:26 Uhr

Warnemünde | Mit der Umgestaltung der Mittelmole sollen sich auch die Bedingungen für die Sportschule Yachthafen Warnemünde deutlich verbessern. Sie gehört zum Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern. "Wir sind Eigentümer des Grundstückes und beabsichtigen, in den nächsten Jahren hier zu sanieren oder neu zu bauen", sagt Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes.

Auch wenn im Ortsbeirat der Eindruck entstanden war, hinsichtlich der Fördergelder für das Vorhaben sei bereits alles geklärt, stimmt das nicht. "Wir haben noch keinen Cent Fördermittel, wir versuchen alle Wege abzuchecken, um welche einzuwerben", sagt Haverland. Das ist eine wichtige Voraussetzung für das Vorhaben. "Um die Sportmöglichkeiten an dem Standort mit Bettenhaus und Tagungsmöglichkeiten auf den neuesten Stand zu bringen, sind wir auf diese Förderung angewiesen", so Haverland. Wenn das Vorhaben nur mit Bankmitteln finanziert werden muss, wird es zu teuer für das gemeinnützige Anliegen. In der Schule trainieren nicht nur Breiten- und Leistungssportler, sondern erfolgt auch die Ausbildung der Trainer aus MV. "Hier soll eine Anlage für Sport sowie für die Aus- und Fortbildung entstehen", kündigt Haverland an.

Bei den Planungen zur Mittelmole arbeitet der Landessportbund eng mit der Hansestadt und der Wiro als Eigentümer der anderen Flächen auf dem Areal zusammen. In einen Neubau muss der Landessportbund acht bis zwölf Millionen Euro investieren, vermutet Haverland. "Jetzt sind Geduld und ein gutes Konzept nötig", sagt er. Mit dem Start rechnet Haverland frühestens in zwei bis fünf Jahren. "Wir müssen erst wissen, wie wir es finanzieren und ob wir neu bauen oder sanieren", so der Chef vom Landessportbund. Die Entwicklung des Segelreviers und der Sportschule Yachthafen Warnemünde sei das klare Ziel.

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