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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 08:28 Uhr

Festtag : Spiegel der KTV – Geschichte und Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Stadtteil feiert am 14. Juni / Breites Programm vom Dobi bis zur Kirche / Fonds soll zukünftige Arbeit des ausrichtenden Vereins ermöglichen

Aus einer ersten Idee des noch jungen KTV-Vereins ist ein Konzept für ein Stadtteilfest in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) geworden. Und das will mit seinen Vorgängern mehr als mithalten können. Am 14. Juni wird gefeiert – zwischen dem Doberaner Platz und der Heiligen-Geist-Kirche und mit einer breiten Beteiligung aus dem Stadtteil – etwa des Volkstheaters, ansässiger Vereine und der Brauerei.

KTV-Feste haben schon Tradition und es gebe den Wunsch danach, sagt Stefan Nadolny vom Vorstand des Vereins. Für die Ausrichtung dessen verfolge der Verein drei Ziele. Die Mitglieder wollen die Vielfalt des Stadtteils spiegeln und den Austausch befördern. So werden sich beispielsweise auf dem Platz Am Brink rund zehn Vereine vorstellen – darunter Bunt statt Braun, Migra, Soziale Bildung oder auch Rat und Tat. Auf dem Margaretenplatz wird es einen Kunst-Mitmach-Markt geben, im Waldemarhof ein breit angelegtes Kinder-Programm. Als zweites Ziel soll die Geschichte des Stadtteils beim Fest eine Rolle spielen. Das Peter-Weiss-Haus wird kurz zuvor 150 Jahre alt. Am Tag des Festes stellt Jens Andrasch dazu sein Buch zur Geschichte des Hauses vor – von seiner Geburt als Ausflugsgaststätte Steinbecks Keller bis heute. Und die Brauerei öffnet ihr Museum. Dass sie beim Fest dabei ist, sei klar, sagt Alexander Köthe von der Hanseatischen Brauerei: „Wir sind nun mal ein fester Bestandteil der KTV.“ Die Auflagen der Organisatoren: Alkohol wird erst nach 18 Uhr verkauft. Das Fest solle unbedingt friedlich und vor allem familienfreundlich werden, sagt Julia Richter vom Verein. Bewusst konzentriere sich das Fest deswegen auch nicht nur auf einen Platz. Die Ottostraße wird verkehrsberuhigt und einige Parkflächen als Pufferzone genutzt. Ordner regeln den reibungslosen Ablauf.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken auf den öffentlichen Plätzen und im Waldemarhof fließen in einen KTV-Fonds. „Unser drittes Ziel ist es nämlich, über das KTV-Fest hinaus eine Arbeit im Stadtteil stattfinden zu lassen.“ Über den Fonds sollen auch Einzelprojekte in dem Viertel gefördert werden.

Die Finanzierung für das Fest selbst ist schon zu einem Großteil gesichert – über Sponsoren. Insgesamt wird es 10 000 Euro kosten und damit unter den Ausgaben für vorherige Feste bleiben. 1500 Euro fehlen den Organisatoren noch. Ein großes Plus: Die Künstler und andere Beteiligte verzichten auf Gagen – das Fest lebt vom Einsatz der Menschen des Stadtteils.

 

 

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