Poppendorf : Spezialfirma schafft 200 Arbeitsplätze

Richtfest in Poppendorf: Bürgermeister Jörg Wallis, Clearum-Geschäftsführer Jens Sieder, Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Landrat Sebastian Constien (v.l.) sowieGeschäftsführer Dr. Torsten Klein (r.) lauschen dem Richtspruch von Manfred Wiechmann, Polier bei der Firma Stahlbau Bützow.
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Richtfest in Poppendorf: Bürgermeister Jörg Wallis, Clearum-Geschäftsführer Jens Sieder, Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Landrat Sebastian Constien (v.l.) sowieGeschäftsführer Dr. Torsten Klein (r.) lauschen dem Richtspruch von Manfred Wiechmann, Polier bei der Firma Stahlbau Bützow.

Medizintechniker Clearum feiert Richtfest. Mecklenburger Unternehmer investieren 18 Millionen Euro in neues Werk.

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13. September 2015, 10:00 Uhr

Das Industriegebiet Poppendorf bei Bentwisch wächst: Die Firma Clearum GmbH – ab 2016 weltweit agierender Spezialist für Medizintechnik – hat gestern das Richtfest ihres rund 18 Millionen Euro teuren Werkes gefeiert. Zum Produktionsstart im Januar 2016 will der Hersteller von Dialysator-Membranen in Poppendorf 80 neue Arbeitsplätze schaffen, im Jahr darauf die Mitarbeiterzahl bereits auf 200 aufstocken.

„Das hiesige Industriegebiet mit rund 100 Hektar sowie die Nähe zum Düngemittelhersteller Yara, von dem wir Dampf zur Energieversorgung beziehen, gaben den Ausschlag für die Ansiedlung in Poppendorf“, sagt Dr. Torsten Klein. Genau wie der zweite Geschäftsführer, Jens Sieder, stammt der 39-jährige Klein gebürtig aus Waren an der Müritz und lebt in der Region Rostock.

„Es freut mich, dass sich ein weiteres innovatives Unternehmen hier ansiedelt und dafür sorgt, dass Mecklenburg-Vorpommern als Hightech-Standort wächst“, sagt Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes. Clearum entwickelt, produziert und verkauft maßgeschneiderte Membrane, die in der Dialyse bei nierenkranken Patienten zum Einsatz kommen. Vertrieben werden sollen diese dank langfristiger Verträge unter anderem in China, Italien, den USA oder im Nahen Osten.

Die beiden Jungunternehmer investieren nach eigenen Angaben rund 18 Millionen Euro in ihr Werk vor den Toren der Hansestadt. Rund 4,8 Millionen Euro davon schießt das Wirtschaftsministerium des Landes aus seinen Mitteln dazu.

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