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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 21:40 Uhr

Warnemünde : Spende für Dialyse-Verein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Leuchtturmmänner haben gestern Christian Binsch den Erlös von 891,22 Euro vom Adventssingen überreicht

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2014 | 06:00 Uhr

Bei den Aktivitäten des Warnemünder Leuchtturm-Vereins verbinden sich meistens kulturelle Belange mit sozialem Engagement. So war es auch beim diesjährigen Adventssingen am Fuße des beliebten Wahrzeichens. Gestern haben Schatzmeister Walter Vogt, Vereinschef Klaus Möller und Vize Gerhard Lau den Erlös dieser Veranstaltung in Höhe von 891,22 Euro an Dr. Christian Binsch vom Verein Dialyse Rostock überreicht. Das Geld wurde beim Glühwein-, Stollen- und Pfeffernüsseverkauf erzielt, bei dem die Organisatoren von den Gastronomen Alexander und Juliane Kadner unterstützt worden sind. Großen Verdienst hat dabei vor allem Bäckermeister Christian Kempcke, der jetzt für seinen jahrelangen Einsatz auch mit dem Knurrhahnpreis geehrt worden ist.

„Wir sind sehr erfreut über diese Spende“, sagt Christian Binsch. Der Vereinsvorsitzende ist selbst Dialysepatient und muss auch drei Mal in der Woche an die so genannte künstliche Niere, die das Blut von Schadstoffen befreit. „Wir haben schon einmal finanzielle Unterstützung vom Leuchtturmverein erhalten“, sagt er.

Von diesem Geld soll im kommenden Mai oder Juni ein Fachseminar für Nierenkranke und ihre Angehörige organisiert werden. „Darin geht es um die spezielle Ernährung für Nierenkranke“, sagt Binsch. „Wir haben uns vor allem über die Höhe des Geldes gefreut“, sagte er. Da eine Nierenkrankheit das komplette Leben der Betroffenen und ihrer Familien verändere, sei es wichtig, dass der Verein dabei hilft, mit den psychischen und sozialen Folgen der Erkrankung fertig zu werden.

Auch das kam am Rande zutage: Etliche Urlauber und Warnemünder waren empört über die Forderung der Stadt in Höhe von 31 Euro für den Stand. Der Ärger richtete sich nicht gegen die Summe, sondern gegen das Prinzip. „Da haben gleich mehrere Leute aus Warnemünde und aus anderen Städten Geld gespendet, sodass am Ende drei Mal die Gebühr gespendet worden ist. Das Geld fließt wieder in die Arbeit ein.

Und da können alle sicher sein: Das nächste Adventssingen kommt.

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