Politik : SPD wählt neuen Vorstand

Der Alte und der Neue: Dr. Ait Stapelfeld (l.) gratuliert Julian Barlen zur Wahl des Kreisvorstandsvorsitzenden der SPD.
Der Alte und der Neue: Dr. Ait Stapelfeld (l.) gratuliert Julian Barlen zur Wahl des Kreisvorstandsvorsitzenden der SPD.

Julian Barlen setzt sich mit 63 Stimmen durch. Sozialdemokraten wollen Bürger mehr einbeziehen

svz.de von
15. Dezember 2014, 09:00 Uhr

Die SPD hat einen neuen Kreisvorstand. Am Sonnabend haben die 60 Delegierten der Rostocker Ortsverbände ihr Gremium gewählt. Als neuer Vorstandsvorsitzender konnte sich Julian Barlen mit mehr als 63 Prozent der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Sven Krüsener durchsetzen.

Barlen, der gelernter Hotelfachmann ist und an der Uni Rostock Volkswirtschaftslehre studiert hat, ist hoch motiviert, sein Amt antreten zu dürfen: „Wir wollen Politik machen, die öffentlich wahrnehmbar ist. Politik, die Solidarität und sozialen Ausgleich zwischen den Bewohnern unserer Stadt fördert.“

Bereits seit 2011 ist Barlen als Landtagsabgeordneter in Schwerin tätig und hat sich zudem schon seit vielen Jahren ehrenamtlich für Organisationen, die sich gegen die Ausgrenzung von Migranten richten, wie Endstation Rechts und Storch Heinar, eingesetzt.

Sein Vorgänger, Dr. Ait Stapelfeld, der am vergangenen Wochenende nicht erneut kandidierte, ist zufrieden mit dem Ausgang der Wahl. „Ich freue mich, dass Julian in das Amt gewählt wurde“, sagt Stapelfeld und lobt das langjährige politische Engagement Barlens sowie den Generationswechsel, den sein zwanzig Jahre jüngerer Nachfolger im Kreisvorstand einleiten wird. Neben Barlen komplettieren ab sofort die zwei Stellvertreter Anke Knitter und Christian Reinke, Schatzmeister Thoralf Sens, Schriftführer Maik Bunschkowski sowie fünf Beisitzer den Kreisvorstand der Rostocker SPD.

Auch der Leitantrag zur zukünftigen Politik wurde am Sonnabend einstimmig angenommen. Er beinhaltet neue Konzepte für mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten der Rostocker Bürger. Dazu sagt der Vorstandsvorsitzende Julian Barlen: „Wir werden einen Leitbildprozess zur Bürgerbeteiligung anstoßen und als SPD mit einer Nachbarschaftskampagne als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.“

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