zur Navigation springen

Sparen, bauen, wachsen – Rathauschef blickt auf 2013

vom

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2012 | 06:07 Uhr

Auch im kommenden Jahr will Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) wieder Prioritäten bei der Haushaltskonsolidierung setzen. „An erster Stelle steht weiter, dass wir keine neuen Schulden machen dürfen“, sagte er gestern in einem Ausblick auf 2013. In den vergangenen Jahren habe die Hansestadt Schulden in erheblichem Umfang abgebaut und so Spielräume für Zukunftsentscheidungen geschaffen. Doch trotz des harten Sparkurses habe die Hansestadt aus seiner Sicht Grund, optimistisch in das neue Jahr zu blicken.

So zeugen aus Methlings Sicht viele Bauprojekte von der Dynamik und Beliebtheit der Hansestadt. „Auf der Holzhalbinsel und im Petriviertel, am Warnemünder Werftbahnhof und in Groß Klein wächst Rostock sichtbar.“ Auch am Groten Pohl, am Güterbahnhof und am denkmalgeschützten Hornschen Hof gehe es voran. Darüber hinaus stünden für 2013 erste Schritte für die Sanierung des Hauses der Schifffahrt in der August-Bebel-Straße bevor, ebenso für das Kleine Haus in der Eselföter Straße. Ein städtebauliches Highlight, die Mittelmole in Warnemünde, soll ebenfalls weiter entwickelt werden – und in den kommenden Monaten mit einem breiten Verfahren zur Bürgerbeteiligung begleitet werden.

Zu den gelungenen Projekten, die in diesem Jahr abgeschlossen wurden, zählt Methling die Sanierung des Hauses der Musik und des Rathauskomplexes sowie den Bau des Darwineums: „Ich bin sicher, dass dieses inernationale Spitzenangebot im Eventbereich weiter viele kultur- und wissenschaftshungrige Besucher in die Hansestadt ziehen wird.“

Einige Entwicklungen im ausklingenden Jahr haben dem Verwaltungschef allerdings auch Sorgen bereitet. „Erst kürzlich mussten wir den harten Beschluss fassen, die ,Georg Büchner’ nicht zu unterstützen. Doch fünf Millionen Euro für den Kauf hätten die Hansestadt einfach überfordert“, sagte Methling. Weitere Tiefpunkte habe die Hansestadt mit den Ausbrüchen extremistischer Gewalt erleben müssen. „Die Anschläge auf das Gesundheitsamt, die Ausländerbehörde oder Absägen der Friedenseiche waren bitter und zeigen uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, und gegen Extremismus zu engagieren."

Mit Blick auf das kommende Jahr rechnet Methling mit erfreulicheren Entwicklungen, beispielsweise mit einer weiter steigenden Einwohnerzahl. Er verweist darauf, dass Rostock auch 2012 wieder einen Zuwachs verzeichnen konnte. „Erstmals ist uns das schon im ersten Halbjahr gelungen“, sagt er. Weiter von Wachstum gekennzeichnet sei auch der Kreuzfahrt-Tourismus. „2013 können wir erstmals mehr als 200 Anläufe erwarten.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen