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„Jugend forscht“ : Sonderpreis für Rostocker Schüler

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Gymnasiast Aliaksandr Piarerva untersuchte dreidimensionales Lernen. Dafür wurde er nun geehrt.

svz.de von
erstellt am 31.Mai.2015 | 17:16 Uhr

Der Rostocker Gymnasiast Aliaksandr Piarerva hat beim Wettbewerb „Jugend forscht“ einen Sonderpreis „Arbeitswelt“ gewonnen. Der 19-Jährige vom Innerstädtischen Gymnasium hat nach Angaben von „Jugend forscht“ Möglichkeiten des dreidimensionalen Lernens in der Schule untersucht.

Seine Idee war, dass die Struktur von Molekülen besser zu verstehen sei, wenn die Schüler eine räumliche Vorstellung davon bekommen. Dazu habe er zunächst die Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren zur Erstellung dreidimensionaler Bilder erforscht. Daraus entstanden Lernhefte mit dreidimensionalen Darstellungen. Mittlerweile laufe an seiner Schule ein Praxistest im Chemieunterricht der Klassen 10 bis 12.

Das Finale des 50. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ war am Samstag in Ludwigshafen. Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) ehrten die besten deutschen Nachwuchswissenschaftler. Insgesamt nahmen 195 Jugendliche in 113 Projekten an dem Bundesfinale teil. Piarerva war der einzige Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern und gewann einen Aufenthalt beim Joint Research Centre in italienischen Ispra.

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