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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. September 2017 | 03:34 Uhr

Bundeswehr : Soldaten proben für den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In der Siebenbuche-Kaserne in Sanitz wird mit dem Patriot-System geübt. Feuertests finden im Ausland statt.

In gerade einmal 20 Minuten haben die Soldaten der Luftabwehrraketengruppe 21 der Siebenbuche-Kaserne in Sanitz das Luftabwehrsystem Patriot einsatzbereit. Bei einer Übung auf dem Truppenübungsplatz in Gubkow probten sie gestern für den Ernstfall, bei der auch Bundestagsabgeordneter Peter Stein (CDU) anwesend war. Er besuchte die Kaserne, um sich vor Ort über die Einsätze und Einsatzbereitschaft der Luftabwehrraketengruppe 21 zu informieren. „Die Kaserne ist sehr gut ausgestattet und hat für die Region Sanitz eine große Bedeutung“, so Stein nach dem Treffen mit dem Führungskreis.

Beim anschließenden Rundgang über den Übungsplatz ließ sich der Bundestagsabgeordente das Patriotsystem von Oberstleutnant Thomas Sengespeick, Kommandeur der Kaserne, und Major Sebastian Wolff erklären. Sie erörterten unter anderem, welche Sicherheitsvorschriften die rund 600 Soldaten, die am Standort Sanitz stationiert sind, beim Beladen der Launching Station, so die Bezeichnung für das Startgerät, einhalten müssen. Diese können vier bis acht Lenkflugkörper aufnehmen und abfeuern. Zuletzt hatte das traditionsreiche Geschwader seinen Einsatz in der Türkei. Knapp drei Jahre, von 2013 bis 2016, waren die Soldaten dort im Einsatz, um im Ernstfall feindliche Flugzeuge, Hubschrauber oder auch Raketen abwehren zu können. Während in der Türkei mit scharfer Munition hantiert wird, proben die Soldaten in Sanitz mit Dummys. Auch das Abfeuern wird im Ausland trainiert. Einmal im Jahr geht es dafür nach Kreta.

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