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Megaevent : So wappnet sich Rostock gegen den Sail-Stau

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Während des maritimen Großereignisses müssen die Verkehrsbetriebe tausende Besucher transportieren

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erstellt am 05.Aug.2014 | 11:00 Uhr

Extra lange Züge, erhöhte Taktfrequenz, Fahrplaninformationen in Echtzeit, mobile Fahrkartenschalter: Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) hat sich gut auf die Hanse Sail 2014 vorbereitet. Busse, Bahnen und Fähren fahren während des maritimen Großereignisses häufiger und länger, damit Besucher auch am Wochenende bis in die frühen Morgenstunden zu allen Veranstaltungen gelangen.

„Wir halten am bewährten Angebot fest“, sagt Steffen Schmidtke, RSAG-Abteilungsleiter Betrieb und Verkehrsmanagement. Auf den Hauptabschnitten fahren alle sieben Minuten Straßenbahnen – am Freitag und Sonnabend bis gegen 2 Uhr morgens, danach die Nachtbuslinien alle halbe Stunde. Von der Mecklenburger Allee nach Warnemünde sind die Linien 36/36 E am Wochenende bis etwa 21 Uhr alle fünf Minuten, bis zirka 1 Uhr alle zehn und bis etwa 2 Uhr alle 15 bis 20 Minuten  im Einsatz.

Bahn setzt 190 Meter lange Züge ein

Die Buslinie 37 verkehrt am Wochenende nur zwischen Warnemünde Werft und Strand im 30-Minuten-Takt. Die Linie 37 E verbindet ergänzend alle 15 Minuten  bis etwa 20 Uhr  Warnemünde Werft über die Richard-Wagner-Straße mit Diedrichshagen. Die Buslinie 31 fährt am Sonnabend bis zirka 24 Uhr alle 15 Minuten, die 28 Freitag bis Sonnabend bis etwa 1 Uhr. Die Straßenbahn-Hanse-Sail-Linie E fährt am Donnerstag- und Freitagabend sowie das gesamte Wochenende zwischen Mecklenburger Allee und Mensa über Doberaner Platz – Lange Straße – Hauptbahnhof. Dafür entfällt die Linie 6. Auch im Fahrkartenverkauf werden laut RSAG während der Hanse Sail mehr Mitarbeiter als üblich beschäftigt sein. „Wenn wir es schaffen, wird zur Sail die dritte neue Straßenbahn der Linie 1 unterwegs sein“, so Schmidtke.

Außerdem baut der Verkehrsverbund Warnow (VVW) seine Fahrplanauskunft aus: „Pünktlich zur Hanse Sail informiert der VVW mit neuer Website und Apps noch besser“, sagt Andrea Doliwa, VVW-Geschäftsführerin. Neben dem ÖPNV-Angebot „sollen zusätzliche Pkw-Stellplätze geschaffen werden – etwa am Bussebart und in der Lortzingstraße in Warnemünde“, sagt Heike Schröder, Abteilungsleiterin ÖPNV Tief- und Hafenbauamt.

Die Deutsche Bahn wartet neben kurzen S-Bahntakten mit verlängerten sowie zusätzlichen Express-Zügen von und nach Berlin  beziehungsweise Stralsund auf. „Mit der Zuglänge von fast 190 Metern  können wir bis zu 1000 Personen bewegen“, sagt DB-Regio-Verkehrsplanerin Kerstin Pohl.

„Neu ist, dass die Fähre Gehlsdorf – Stadthafen am Donnerstag bis 22 Uhr fährt“, sagt Nico Falke vom VVW. Am Freitag ist das Schiff bis 23 Uhr, Sonnabend bis 23.30 Uhr im Einsatz. Am Wochenende startet der Fährverkehr bereits ab 8.45 Uhr am Kabutzenhof. Auf der Fähre zwischen Warnemünde und Hohe Düne wird ein 24-stündiger Pendelverkehr angeboten. „Gegen langes Anstehen empfehle ich es, sich mit Einzelfahrscheinen einzudecken“, sagt Holger Bellgardt, Leiter des Hanse Sail-Organisationsbüros. Wasserschutzpolizei und DRK-Wasserwacht seien ebenfalls bereit für die Sail. „Wir haben nun 23-mal geübt. Sicher bekommen wir die 24. Auflage der maritimen Veranstaltung auch gut über die Bühne.“Johanna RohwerIm Internet: www.verkehrsverbund-warnow.de, www.rsag-online.de, www.deutschebahn.com, www.rebus.de und www.hansesail.com

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