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21. Oktober 2017 | 23:37 Uhr

So strahlen Rostocks Christkinder

vom

svz.de von
erstellt am 26.Dez.2011 | 06:26 Uhr

Südstadt | Sie ist 3280 Gramm schwer und 49 Zentimeter groß - Elena ist am 24. Dezember als erstes Christkind dieses Jahres in der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt geboren worden. 0.35 Uhr hat sie das Licht der Welt erblickt. "Drei Wochen zu früh", wie ihre Mama Stefanie Stanke erzählt. "Doch solange es ihr gut geht und sie gesund ist, stört es uns nicht, dass sie es so eilig hatte", sagt die 25-Jährige.

Insgesamt sechs Babys sind an Heiligabend zur Welt gekommen. Fabienne, einer der kleinen "Weihnachtsengel", musste gestern aufgrund einer Erkrankung auf die Frühchenstation verlegt werden. Die anderen Christkinder sind wohlauf. So wie die kleine Maria. Schon jetzt ist sie der ganze Stolz ihrer Eltern. "Für uns hat der Heiligabend eine ganz besondere Bedeutung. Wir sind christlich und haben uns gewünscht, dass Maria am 24. Dezember kommt. Kurz nach Mitternacht bin ich ins Krankenhaus gekommen. Rund sechs Stunden später war die Kleine da", berichtet Marias Mutter Tamara Hakobyan. "Sie ist unser erstes Kind und das größte Weihnachtsgeschenk, das man sich wünschen kann", ergänzt der Papa Garik Kechwajen. Im Krankenhaus hat Tamara Hakobyan eine alte Bekannte wiedergetroffen. Auch sie hat an Heiligabend ihr Kind zur Welt gebracht: Ariana ist 2490 Gramm leicht und zarte 46 Zentimeter lang. "Wir waren schon zwei Tage vor der Geburt in der Klinik. Nun können wir Ariana endlich im Arm halten. Wir sind überglücklich", so die Mutti Hasmik Achverdian.

Voller Freude sind auch Thi Hien und Hong Linh Dinh. Ihre Hannah Mai Linh wollte fünf Tage zu früh den Bauch ihrer Mama verlassen. Die große Schwester Thuy Linh freut sich: "Ich gehe Hannah jeden Tag besuchen. Ich halte sie auch schon im Arm und bald fahre ich mit dem Kinderwagen. Aber Windeln wechseln möchte ich nicht."

Der einzige junge Mann in der Frauenrunde ist Finn Maximilian. Auch er hätte noch zwei Wochen Zeit gehabt. Doch an den errechneten Geburtstermin wollte er sich nicht halten. "Das Warten war ihm vielleicht zu langweilig. Aber jetzt, wo er da ist, genieße ich die Zeit mit ihm sehr", findet seine Mama Carolin Scheefe. "Wenn Papa uns besucht, möchte er das Baby immer gar nicht wieder aus den Händen geben", ergänzt die 20-Jährige. Auch wenn Finn erst im neuen Jahr geboren werden sollte, zeigt er jetzt schon, dass er der Mann im Haus ist. Mit 3820 Gramm und 51 Zentimetern ist er nämlich das schwerste und größte Rostocker Weihnachtsbaby in diesem Jahr.

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