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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 07:38 Uhr

rostock : So schützen Sie sich vor Einbrechern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In der dunklen Jahreszeit werden Einbrecher wieder aktiv. Daher gibt die Rostocker Polizei zum bundesweiten Aktionstag des Einbruchsschutzes Tipps. Wie Sie ihre Häuser und Wohnungen sicherer machen können, lesen Sie in der Montags-Ausgabe der NNN.

von
erstellt am 27.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Stabile Schwenkriegel für den Fensterrahmen oder Türen mit Mehrfachverriegelung: Rostocker können sich gerade in der dunklen Jahreszeit gegen Einbrecher schützen. Tipps und Tricks verrieten die Polizisten Jörg Heier und Jörg Krüger gestern in der Blücherstraße. Anlass war der bundesweite Aktionstag des Einbruchsschutzes.

„Türen sind in der Regel gut gesichert“, sagt Kriminalhauptkommissar Heier. Daher lenkt er das Augenmerk der Bürger auf sichere Fenster- und Terrassenverriegelungen. „Ich empfehle abschließbare Griffe und doppelte Verriegelung“, so der Kripo-Berater. Auch Bewegungsmelder seien sinnvoll – und in bestimmten Fällen Alarmanlagen. Denn das Aufhebeln oder -bohren von Fenstern ohne jegliche Sicherung ist laut Heier innerhalb von wenigen Sekunden machbar.

Bei längerer Abwesenheit rät er, die Nachbarn zu bitten, einen Blick auf das Grundstück zu haben. Aufkleber mit der Aufschrift „Vorsicht! Wachsamer Nachbar“ verteilte die Polizei-Inspektion an die Bürger. Auch Jalousien sollten während des Urlaubs unten bleiben. „Dadurch verursachen potenzielle Diebe mehr Lärm und brauchen länger“, erläutert Heier.

Wenn es nachts doch mal ein Gauner bis ins Haus schaffen sollte, dann sei es wichtig, nicht allein zu handeln, so Heier. „Betroffene sollten dann sofort die 110 wählen und daher neben den Wertsachen ein Handy im Schlafzimmer haben.“ Die Polizei sei dann innerhalb Rostocks in spätestens zehn Minuten vor Ort. „Es kann aber auch deutlich schneller gehen“, sagt Krüger. Er selbst hat bei sich sogar die Kellerschächte gesichert, damit auch von dort kein Eindringling ins Haus gelangen kann.

Familien, die neu bauen wollen, können sich ebenfalls an die Rostocker Polizei wenden: „Wir geben dann Tipps, welche Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigt werden sollten“, sagt Heier. Auch Ortsbegehungen würden Angeboten. Nachdem 2013 die Zahl der Wohnungseinbrüche in Rostock von 174 im Vorjahr auf 229 angestiegen war, befinden sich nach Polizeiangaben die bisher in diesem Jahr registrierten Fälle noch immer auf einem hohen Niveau. Dabei könnten viele Einbrüche durch entsprechende Sicherheitstechnik und richtiges Verhalten verhindert werden. Zwischen 17 und 20 Uhr sowie nachts sollten Bewohner Türen und Fenster besonders gut verschließen. Hundertprozentige Sicherheit gebe es jedoch nicht, so Heier.

 

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