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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 14:27 Uhr

So lief der Volksaufstand

vom

Am 17. Juni hat sich der Volksaufstand in der ehemaligen DDR zum 60. Mal gejährt. Die Ausstellung in der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft der Stasi beleuchtet die Ereignisse in MV.

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erstellt am 10.Jul.2013 | 09:17 Uhr

Am 17. Juni hat sich der Volksaufstand in der ehemaligen DDR zum 60. Mal gejährt. Die aktuelle Ausstellung in der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft der Stasi beleuchtet die Ereignisse in Mecklenburg und Vorpommern.

In den engen Ausstellungsräumen wird den Besuchern zudem verdeutlicht, was den Menschen damals drohte: Untersuchungshaft. Welche Folgen der Aufstand für die Bürger hatte, wird ebenfalls thematisiert. Detailliert können sich die Besucher in der Ausstellung zudem darüber informieren, wie der Volksaufstand in der Industrie, in der Landwirtschaft oder im Mittelstand aussah und wie sich die einzelnen Gruppen organisierten. Zudem wird beleuchtet, wie die SED-Führung und das Ministerium für Staatssicherheit mit dem Volksaufstand umgegangen sind und wie die westlichen Geheimdienste die Situation aus der Ferne gewertet haben. Sie unterschätzten die Vorgänge in der ehemaligen DDR und vermuteten, dass die Sowjets hinter den Aktionen stecken, so die Gedenkstätte. An einen echten Volksaufstand habe in den Reihen der westlichen Geheimdienste zu diesem Zeitpunkt niemand geglaubt.

Noch bis zum 20. Juli ist die Ausstellung zu sehen. Dienstags bis freitags ist die Gedenkstätte jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, sonnabends von 10 bis 17 Uhr.

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