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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 07:46 Uhr

Rostock : So hat sich die Stadt entwickelt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Zum Tag der Städtebauförderung wird am 9. Mai eine Ausstellung über umgesetzte Bauprojekte der vergangenen 25 Jahre eröffnet.

von
erstellt am 01.Mai.2015 | 18:00 Uhr

Sanierte Straßen, ausgebaute Radwege, moderne Stadtteil- und Begegnungszentren – seit der Wende hat sich das Rostocker Stadtbild erheblich gewandelt. Finanziell gestemmt wurden die meisten der großen Bauprojekte durch Fördermittel. Wie die Stadt sich in den vergangenen 25 Jahren entwickelt hat, wurde nun in einer Ausstellung zusammengefasst, die am 9. Mai – dem bundesweiten Tag der Städtebauförderung – im Kloster zum Heiligen Kreuz eröffnet wird.

Seit 1991 sind insgesamt 383 Millionen Euro Städtebaufördermittel nach Rostock geflossen. Dazu gehören auch die städtischen Eigenanteile, die immer etwa ein Drittel der Gesamtausgaben umfassen, erklärt Bauamtsleiterin Ines Gründel. Durch die Mobilisierung dieser Summen konnten in Rostock bereits diverse Projekte umgesetzt werden. So wurde erst 2014 der Platz Am Wendländer Schilde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder freigegeben. Und auch der Hornsche Hof in der Nördlichen Altstadt erstrahlt in neuem Glanz: Anfang des Jahres konnten dort die ersten Mieter einziehen.

Die Ausstellung ab 9. Mai gibt darüber hinaus auch Einblicke in Städtebauförderprogramme wie Die Soziale Stadt, von dem die vier Stadtteile Dierkow, Toitenwinkel, Schmarl und Groß Klein profitieren. Dort sind insgesamt etwa 77 Millionen Euro ausgegeben worden, sagt Gründel. Zu den erfolgreichsten Maßnahmen gehört die Umsetzung der langwierigen Pläne für die Neubauten der Stadtteil- und Begegnungszentren in Dierkow und Toitenwinkel. „Darüber freuen wir uns besonders“, so die Bauamtsleiterin. Für dieses Jahr seien außerdem weitere 12,4 Millionen Euro für Die Soziale Stadt eingeplant.

Für das Sanierungsgebiet Stadtzentrum Rostock sollen 2015 etwa 15 Millionen Euro ausgegeben werden. Ein Teil davon wird der Marienkirche zugutekommen.

Für die praktische Umsetzung der geförderten Projekte ist die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) verantwortlich. Geschäftsführer Reinhard Wolfgramm: „Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung hat in den 25 Jahren immer gut funktioniert.“ Generell sei der finanzielle Anteil der Stadt viel größer, als es in der Städtebauföderung üblich sei. „Es sind insgesamt an die 60 Millionen Euro geflossen, die über die Finanzierungshilfen von Land und Bund hinausgingen“, so Wolfgramm.

Die Ergebnisse der geförderten Maßnahmen können am 9. Mai bei speziellen Führungen begutachtet werden.

 

Programm 9. Mai: www.tag-der-staedtebaufoerderung.de

 

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