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Marek Mintál traf erstmals für den FC Hansa Rostock : "Siege, nur Siege" helfen weiter

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Mit "Dass Marek getroffen hat" beantwortete Hansa-Trainer Peter Vollmann die Frage, was das Beste an der 1:3-Schlappe im Punktspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FC St. Pauli gewesen sei. Mintál traf zum 1:1.

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erstellt am 22.Nov.2011 | 03:15 Uhr

Rostock | Mit "Dass Marek getroffen hat" beantwortete Hansa-Trainer Peter Vollmann die Frage, was das Beste an der 1:3-Schlappe im Punktspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FC St. Pauli gewesen sei.

Mintál, im Sommer Königstransfer der Rostocker, hat das erste Mal zugeschlagen, traf in bewährter Abstaubermanier zum zwischenzeitlichen 1:1.

"Ich freue mich natürlich über meinen ersten Treffer für Hansa, noch dazu in solch einem Derby. Das ist immer etwas Besonderes und ein gutes Gefühl. Doch leider haben wir verloren", erklärte der Slowake.

Ganz und gar nicht wie ein Phantom

Mintáls Spitzname lautet Phantom. Aber wie ein solches - also ein Trugbild, eine unwirkliche Erscheinung - agierte der 34-Jährige im Duell mit den Hamburgern keinesfalls. Nach dem frühen Platzverweis für Tom Weilandt (8.) war er zwar in der Offensive fast auf sich allein gestellt, deutete jedoch mehr als an, wie wichtig er für die Ostseestädter im weiteren Saisonverlauf noch werden kann. Mit seiner Erfahrung machte der Routinier viele Bälle "fest" und leitete zahlreiche Angriffe ein. "Wir haben als Mannschaft stark gekämpft und in Unterzahl 75 Minuten lang dagegengehalten. Doch im Fußball ist es nun mal in 99 Prozent der Fälle so, dass das Team, das in Überzahl ist, am Ende auch gewinnt", sagte Mintál.

Einen Rüffel für Youngster Weilandt (19) gab es von dem alten Hasen nicht: "Es ist passiert, was passiert ist. Man kann die Situation jetzt nicht mehr ändern. Die Regeln sind klar: Wenn du im Zweikampf mit dem Ellenbogen so hingehst und den Gegner triffst, gibt es die rote Karte. Aber der Fußball und das Leben gehen weiter. Tom wird daraus lernen."

Nach überstandener Adduktoren- und Bauchmuskelverletzung, die ihn fast drei Monate außer Gefecht setzte, war es für Marek Mintál der zweite Einsatz in der Rostocker Start-Elf. Verständlich, dass er nicht über die volle Zeit gehen konnte: "Ich habe dem Trainer ein Zeichen gegeben, dass ich nicht mehr kann. Es ist immer noch besser, es kommt ein junger Spieler wie Lucas Albrecht, der groß und schnell ist, als wenn ich nur vorne herumstehe." Peter Vollmann hätte ihn ohne das Signal nicht ausgewechselt.

Der Treffer dürfte Mintál, aber auch dem Team neuen Auftrieb für die nächsten Wochen geben. "Ich hatte bislang in jedem Spiel eine Chance, wo ich ein Tor machen muss. Zum Glück ist es mir jetzt gelungen. Schade, dass es gegen St. Pauli nicht mit drei Punkten geklappt hat, aber wir haben am Freitag erneut Heimvorteil gegen Union Berlin. Da versuchen wir es wieder", gibt sich der Angreifer kämpferisch. Und die Antwort, was Hansa in der aktuellen Situation mit nur elf Punkten im Tabellenkeller weiterhilft, kommt wie aus der Pistole geschossen: "Siege, nur Siege."

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