Wirtschaft : Sie stellen Mini-Lebensretter her

Sind stolz auf ihre Firma und deren Erfolgsgeschichte: Cortronik-Geschäftsführer Dr. Carsten Momma (r.) mit seinem Team, das bereits zu den Mitarbeitern der ersten Stunde zählt –  Norbert Hertzfeldt, Sabine Stoye, Dr. Daniel Lootz,  und Uwe Knop (v. l.). Sie wurden bei der gestrigen Weihnachtsfeier auch vom Geschäftsführer geehrt.
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Sind stolz auf ihre Firma und deren Erfolgsgeschichte: Cortronik-Geschäftsführer Dr. Carsten Momma (r.) mit seinem Team, das bereits zu den Mitarbeitern der ersten Stunde zählt – Norbert Hertzfeldt, Sabine Stoye, Dr. Daniel Lootz, und Uwe Knop (v. l.). Sie wurden bei der gestrigen Weihnachtsfeier auch vom Geschäftsführer geehrt.

Firma Cortronik begeht 15. Jubiläum / Die Mitarbeiter der ersten Stunde am Rande einer Feier geehrt / Derzeit entsteht der Neubau

svz.de von
14. Dezember 2013, 06:00 Uhr

Als die Cortronik GmbH als Tochterunternehmen der Biotronik-Gruppe 1998 in Warnemünde gegründet wurde, bestand das Team aus nur sechs Leuten. Jetzt begeht das Unternehmen 15. Jubiläum und beschäftigt inzwischen 200 Mitarbeiter. An der Firmanadresse im Technologiepark Warnemünde werden Stents entwickelt. Das sind so genannte Gefäßstützen, die eingesetzt werden, um verengte Blutgefäße wieder durchlässig werden zu lassen. Diese kleinen Mini-Lebensretter herzustellen, darauf hat sich das Warnemünder Unternehmen spezialisiert. Mit Hilfe eines Katheters gelangt der Stent an die verstopfte Stelle.

Zu denjenigen, die die Entwicklung leiten, gehören Dr. Daniel Lootz und Uwe Knop. Sie zählen mit dem Geschäftsführer und Linienleiter Norbert Hertzfeldt, Produktionsmitarbeiterin Sabine Stoye und Schichtleiterin Katrin Seifert zu den Mitarbeitern der ersten Stunde. Dafür wurden sie gestern bei der Weihnachtsfeier des Unternehmens auch geehrt. Sich auf dem Erfolg auszuruhen, das ist nichts für dieses innovative Unternehmen. In diesem Jahr begann ein Erweiterungsbau am Gebäude, um weitere 2000 Quadratmeter Fläche dazuzugewinnen. Die werden für Büros und spezelle Räume für die Produktion benötigt. Die zusätzlichen Flächen sind notwendig, um Platz für neue Produktionslinien zu schaffen, um die erforderlichen Stückzahlen an Stents produzieren zu können. Denn die Entwicklung soll nicht stehen bleiben. „Wir suchen weiter nach medikamentenbeschichteten und biologisch abbaubaren Implantaten“, sagt Carsten Momma. Diese sollen nicht nur die Gefäße der Patienten wieder öffnen, sondern ihnen gleichzeitig zu mehr Lebensqualität verhelfen.

Mit der baulichen Erweiterung wird die Zahl der Mitarbeiter nur geringfügig zunehmen, denn es geht mehr um Effizienz in den Abläufen. Auch das Umfeld im Technologiepark Warnemünde ist passend für das Unternehmen. „Wir sind hier gut eingebettet in eine Nachbarschaft mit Schwerpunkt auf Wissenschaft und Technik“, sagt Dr. Daniel Lootz.

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