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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 11:40 Uhr

Warnemünde : Sie sorgen für Ordnung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Jürgen Förtsch und Christian Graf sind bis September Strandvögte von Warnemünde und Markgrafenheide

svz.de von
erstellt am 28.Apr.2016 | 17:30 Uhr

Für Jürgen Förtsch (45) ist es bereits die zweite Saison als Strandvogt von Warnemünde. Kollege Christian Graf (28) gibt in Markgrafenheide sein Debüt. Sie sind beide im Auftrag der Tourismuszentrale und für die JM Event & Security unterwegs und sorgen für die Einhaltung der Strandsatzung. Ihr Chef Jens Michael kennt sich bestens aus im Ostseebad und ist im Hintergrund für seine Leute da.

Die Strandsatzung besagt unter anderem, dass das Betreten der Dünen sowie das Befahren der Promenade und des Strandes mit Fahrrädern verboten ist und dass Hunde nur an ausgewiesenen Strandabschnitten sein dürfen. „Gerade bei Dünen redet man sich oft Blasen an den Mund“, weiß Förtsch noch aus der Vorjahressaison zwischen 1. Mai und 12. September. Auch das Thema Hunde am Strand wird viel diskutiert. „In Warnemünde würden es viele besser finden, wenn sich der Abschnitt nicht ganz so weit hinten befinden würde“, weiß sein Chef Jens Michael. In dem Punkt wären die Markgrafenheider sturer und würden sich weniger an die Satzung halten.

Als Strandvogt unterwegs sein, heißt neben dem Zurücklegen von etwa zwölf Kilometern im Strandsand, dass die Männer ruhig, aber konsequent auftreten und auf die Einhaltung der Satzung bestehen müssen. Das betrifft Strandgäste und Gewerbetreibende. Letztere dürfen nicht ohne Genehmigung Aufsteller auf der Promenade platzieren. Förtsch und Graf sind unbewaffnet. „Man muss es im Gespräch so hinbekommen, dass es ruhig verläuft und man das Fehlverhalten einstellt“, sagt Förtsch, der ebenfalls trainiert ist. Kollege Christian Graf hat einen Karate-Gurt, trainiert seit neun Jahren Kickboxen und andere Sportarten. Das soll alles nicht zum Einsatz kommen: Bei Stress wird Jens Michael informiert oder die Polizei. Wenn Zwei-Meter-Hüne „Mücke“ auftaucht, wie der Spitzname des Chefs ist, werden Rabauken schon mal von selbst ruhiger.

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