zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 17:10 Uhr

Sibirische Kälte im Nordosten

vom

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2012 | 09:09 Uhr

Rostock/Warnemünde | Das Hoch "Dieter" hält den Nordosten fest im Griff. Eisige Kälte aus Sibirien drang gestern bis weit nach Mecklenburg Vorpommern vor - und sorgte für die bisher kälteste Nacht dieses Winters. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Potsdam sank die Quecksilbersäule gestern morgen in Parchim auf minus 20 Grad Celsius. Bei Penkun (Kreis Vorpommern-Greifswald) nahe der Grenze zu Polen wurden minus 15 Grad, an der Müritz minus 14 Grad und an der Ostssee auf der Insel Hiddensee minus 7 Grad gemessen. Hoch "Dieter" hatte vom Nordwesten Russlands kalte Luft hereinholt.

Am Wochenende werden Temperaturen bis zu minus 16 Grad und leichter Schneefall erwartet. Damit werden die Eisdecken auf den Gewässern weiter wachsen. Zugefroren sind schon das Stettiner Haff, der Kummerower und der Plauer See. In der Region Rostock gab es gestern vor allem im Ostseebad Warnemünde dichten Flockenwirbel. Gegen Mittag setzte starker Schneefall ein. Straßen und Wege im Ostseebad waren innerhalb weniger Minuten mit fünf bis zehn Zentimetern der weißen Pracht bedeckt. Benachbarte Stadtteile wie Lichtenhagen, Schmarl und Evershagen bekamen nicht ganz so viel ab. Das von vielen Rostockern befürchtete Winterchaos blieb zunächst jedoch aus, die Temperaturen stiegen auf minus drei Grad Celsius. So hatten die Räumkommandos in Warnemünde zwar alle Hände voll zu tun, aber die Situation schnell im Griff.

Im Ostseebad Warnemünde startet heute indessen das diesjährige Wintervergnügen am Strand.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen