Warnemünde : Shantychöre machen Stimmung

Heimspiel für die Warnemünder „De Klaashahns” beim Treffen der Shantychöre auf der Bühne vor dem Leuchtturm.
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Heimspiel für die Warnemünder „De Klaashahns” beim Treffen der Shantychöre auf der Bühne vor dem Leuchtturm.

16. Treff auf der Bühne am Leuchtturm. Seemannslieder erfreuen sich großer Beliebtheit

svz.de von
14. Juli 2014, 06:00 Uhr

Mit norddeutschem Gesang und maritimem Flair hat das 16. Shantychor-Treffen am Sonnabend in Warnemünde für Begeisterung und gute Stimmung gesorgt. Dafür zuständig waren die 150 Musiker der sechs Shantychöre: Neckarmöven, Luv un Lee, De Klaashahns, Proner Hafengang, Windjammer und Breitling.

Zum 16. Mal haben sie sich auf der Warnemünder Woche getroffen, um gemeinsam zu singen. Vor allem der Warnemünder Shantychor De Klaashahns war gut gestimmt, da er dieses Jahr 50-jähriges Bestehen „Seemannsmusik“ verzeichnen kann. Jeder Chor hatte 45 Minuten Zeit, um den Rostockern, Warnemündern und zahlreichen Urlaubern sein Repertoire an Seemannsliedern vorzuführen. Die Urlauber waren sichtlich begeistert und blieben immer wieder stehen. So auch Rainer und Annette Dittmar. Aus Hessen angereist machen sie momentan Urlaub und genießen die Warnemünder Woche. „Das wir das mal miterleben, ist toll. Wir sind seit Donnerstag jeden Tag hier unterwegs. Die Shantymusik gefällt mir auch wirklich gut“, sagt die Urlauberin. Aber auch die Sänger selbst stehen ganz hinter ihrer Musik. Künstler Frank Parnitzke ist seit sieben Jahren bei Luv un Lee dabei und hat immer noch großen Spaß am Musizieren. „Das Singen in der Gemeinschaft ist großartig. Zur Warnemünder Woche gehört das Shantytreffen einfach dazu. Es ist auf jeden Fall ein Anlaufpunkt“, sagt der Sänger. Und auch Mitveranstalter Jörg Bludau, welcher seit Beginn die Shantychor-Treffen der Warnemünder Woche mitorganisiert, sagt: „Die Shantychöre sind immer noch sehr beliebt, sogar deutschlandweit“.

Gegen 17 Uhr versammelten sich alle Chöre auf und vor der Bühne, um abschließend gemeinsam zu musizieren. Unter anderem sangen sie „Warnemünde, Warnemünde“ und das „Gorch Fock Lied“.



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