Verkehr : Semesterticket vor dem Aus

Auch in der dritten Runde konnten sich die Verhandlungsführer beider Seiten nicht einigen.
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Auch in der dritten Runde konnten sich die Verhandlungsführer beider Seiten nicht einigen.

Verhandlungen zwischen Studenten und RSAG/VVW scheitern auch in der dritten Runde

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22. November 2014, 06:00 Uhr

Wie sieht die Zukunft des Rostocker Semestertickets aus? Diese Frage verhandelten Allgemeiner Studentenausschuss (Asta), Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) und Verkehrsverbund Warnow (VVW) am Donnerstag in der dritten Runde. Ein einvernehmliches Ergebnis gab es nicht.

„Wir haben noch einmal alles versucht und mehrere verbesserte Angebote vorgelegt“, sagt Clemens Schiewek. Dem Asta-Vorsitzenden zufolge hätten sich die Verkehrsbetriebe jedoch fast gar nicht bewegt. Diese haben ihre Forderung allerdings von ursprünglich 115 auf jetzt 99 Euro inklusive Fahrradmitnahme reduziert. Der Preis soll aber jährlich um vier Euro steigen.

Alternativ sei eine Splittung des Tickets möglich: Ohne Fahrradmitnahme sollen die Studenten 86 Euro zahlen, mit 104 Euro. In dieser Variante soll der Preis dann jährlich um fünf Euro anziehen. Derzeit kostet das Semesterticket 82 Euro. „Das Vertragsvolumen steigt mit dem jetzt unterbreiteten Angebot von ungefähr 6,8 Millionen Euro auf gut neun Millionen Euro, die dann innerhalb der nächsten drei Jahre an die Rostocker Verkehrsbetriebe fließen“, sagt Schiewek. Am Mittwoch wird der Studentenrat (Stura) der Universität Rostock nochmals über das vorliegende Angebot beraten. „Das derzeitige Angebot macht das Scheitern des Tickets sehr wahrscheinlich“, so Schiewek .

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