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21. September 2017 | 01:42 Uhr

FC Hansa Rostock : Selbstkritischer Marek Mintál

vom

Die fast dreimonatige Verletzungspause war Marek Mintál auf dem Rasen zwar anzumerken, dennoch ist der Einsatz des Slowaken einer der wenigen Lichtblicke aus Rostocker Sicht.

svz.de von
erstellt am 07.Nov.2011 | 08:57 Uhr

Rostock | Die fast dreimonatige Verletzungspause war Marek Mintál auf dem Rasen zwar anzumerken, dennoch ist der erste Einsatz des Slowaken über 90 Minuten seit Ende Juli einer der wenigen Lichtblicke aus Rostocker Sicht beim 0:0 des FC Hansa beim FSV Frankfurt. "Ich habe mich richtig gut gefühlt, hatte Kraft für 90 Minuten. Mein Körper ist okay. Ich habe keine Probleme", sagte der Angreifer nach der gestrigen Regenerationseinheit.

Trotz des Punktgewinns beim Mitkonkurrenten hatte der Routinier am Auftritt der Ostseestädter einiges zu bemängeln: "In den ersten zehn, 15 Minuten ging es noch. Danach unterliefen uns aber zu viele einfache Fehler und Ballverluste. Vor allem nach vorne konnten wir nicht den nötigen Druck aufbauen. Das war zu wenig. Da rettete uns Kevin (Keeper Müller - d. Red.), der überragend gehalten hat. In der zweiten Hälfte wurde es dann etwas besser, und am Ende hatten wir sogar zwei Riesen, erzielten jedoch keinen Treffer. Das ist natürlich bitter."

Eine der beiden Großchancen vergab Marek Mintál höchstselbst. In der 88. Minute hätte das Tor-Phantom - so der Spitzname des Kickers - zum Helden werden können. "Ich denke, wenn man die Möglichkeit betrachtet, muss ich das Tor machen. Leider habe ich irgendwie noch den Torwart getroffen, schade", übte der Stürmer Selbstkritik.

Mit elf Zählern aus 14 Partien geht der FC Hansa in die zweite Länderspielpause der Saison. Und die magere Ausbeute reicht sogar für den ersten Nichtabstiegsplatz. Dennoch ist bei den Hansestädtern von eitel Sonnenschein kaum etwas zu spüren. "Wenn wir auf die Tabelle schauen und dort nur elf Punkte sehen, sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir haben einfach zu viele Unentschieden (acht - d. Red), und mit nur einem Punkt kommt man eben nicht weiter. So etwas habe ich bislang auch noch nicht erlebt. Aber wir müssen die Situation jetzt nehmen, wie sie ist. Wir haben zwei Wochen Zeit, um uns im Training zu verbessern, und dann zwei Heimspiele nacheinander", so der 121-fache Erst- und 63-malige Zweitligakicker.

Mit dem FC St. Pauli (4.) und dem 1. FC Union Berlin (7.) kommt jedoch keine Laufkundschaft in die DKB-Arena. "Sechs Punkte wären natürlich überragend, vor allem, weil wir sie brauchen. Es geht auch darum, das andere Gesicht der Mannschaft zu präsentieren. Das müssen und wollen wir tun", verspricht Marek Mintál. Dazu ist aber eine klare Steigerung im Offensivbereich unabdingbar: "Defensiv lassen wir nur wenig zu. Was uns fehlt, ist das Spiel nach vorne. Wir müssen schneller umschalten, damit wir gefährlicher werden können. Das war in den vergangenen Partien zu wenig."

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Testspiel: Der Gegner für das Testspiel am Freitag um 13 Uhr auf dem Trainingsplatz steht fest. Zu Gast in Rostock wird dann der dänische Erstligist FC Nordsjælland (aktuell Zweiter mit sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FC Kopenhagen) sein.

Pause:
Tino Semmer (Probleme mit der Wade) sowie Ersatzkeeper Jörg Hahnel (Bänderriss im Sprunggelenk) sind derzeit angeschlagen.
Trainertagung: Chefcoach Peter Vollmann fehlte bei der gestrigen Einheit. Stattdessen war der 53-Jährige bei der Trainertagung des Deutschen Fußball-Bundes.

Autogrammstunde: Am Donnerstag kommen Marek Mintál und Dominic Peitz von 17 bis 18 Uhr zu einer Autogrammstunde in den Fanshop in der Rostocker Innenstadt (Breite Straße).

Training:
Am Dienstag ist Ruhetag. Mittwoch steht eine Einheit um 14 Uhr auf dem Programm.

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